„reviva“-Werkzeuge von Black & Decker im Test: Kürzlich haben wir euch von einer neuen Produktreihe namens „reviva“ aus dem Hause Black & Decker berichtet, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass die Gehäuse der Werkzeuge zu 50 Prozent aus einem zertifizierten Recyclingmaterial bestehen – dem sogenanntem „Copolyester Tritan Renew“. Damit läuten die Geräte eine neue Ära der nachhaltigen Elektrowerkzeuge ein, aber können die Teile auch was?

Wir wollten es genauer wissen und haben uns drei der vier aktuell erhältlichen „reviva“-Akku-Werkzeuge einmal näher angesehen, die uns von Black & Decker zu diesem Zweck freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden.

Werfen wir zunächst einen Blick auf den 12V-Akku-Bohrschrauber.

Schon bei der Verpackung fällt auf: Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist in der „reviva“-Reihe ein ganzheitlicher, stecken die Geräte doch in einer zu 100 Prozent wiederverwertbaren Papp-Box, die mit einem bedruckten Schuber bekleidet ist. Auf Kunststoffelemente wird dabei komplett verzichtet, nicht einmal Plastiktütchen für das Zubehör wurden verwendet. Ein Konzept, das eine bescheidene Eleganz ausstrahlt und uns äußerst gut gefällt.

Im Paket stecken neben dem Akku-Bohrschrauber nebst Anleitung noch ein 400mA-Ladegerät sowie ein Kuvert mit einem Doppelbit (eine Seite Kreuz, die andere Schlitz).

Das Design des Gerätes, in Grün, Weiß und Schwarz, ist fraglos Geschmackssache, hebt sich in der Werkstatt aber selbstbewusst von den üblichen Verdächtigen ab. Vor dem Betrieb will es natürlich erst einmal mit Strom gefüttert werden, wozu man das beigelegte Netzteil einfach in die dafür vorgesehene Öffnung unten am Griff steckt. Ein blaues Lämpchen hinter der Griffschale signalisiert den Ladevorgang, und erlischt, wenn dieser nach etwa vier Stunden beendet ist.

Mit Blick auf die Tatsache, dass bei den „reviva“-Geräten auf ansonsten übliche Gummielemente oder Beschichtungen verzichtet wird, waren wir im Vorfeld ob der Handhabung etwas skeptisch. Im Betrieb zeigt sich aber, dass das Werkzeug, in dem acht recycelte Einwegflaschen stecken, mit einem angenehmen Gewicht von rund 0,9 Kilo und seiner kompakten Größe gut und sicher in der Hand liegt.

Die Verarbeitung lässt auch auf den zweiten Blick keine Fehler erkennen und wirkt stramm und solide. Lediglich der Umschalter für Vor- und Rückwärtsgang erscheint etwas wackelig, was die Funktion jedoch nicht beeinträchtigt hat. Dafür knackt und greift die 11-stufige Drehmomentvorwahl (mit Bohr-Einstellung), dass es eine wahre Freude ist.

Ansonsten kommt der Akku-Bohrschrauber mit einem Schnellspannbohrfutter für den flotten, werkzeuglosen Wechsel des Zubehörs sowie einem Elektronikschalter daher, der die Drehzahl umso mehr erhöht, je weiter ihr den Abzug durchzieht.

Seite an Seite mit seinen Geschwistern durfte das 12V-Gerät mit einem maximalen Drehmoment von 26 N/m zu einem kleinen Werkstattprojekt antreten und erwies sich dabei als äußerst nützlicher und Zeitgenosse. Der Wechsel der Bits ging rasch vonstatten, das Schraubgefühl ist angenehm weich und ausreichend kraftvoll.

Lediglich beim Bohren wechselten wir dann doch lieber zu unserer geliebten 18V-DeWalt, da der „reviva“-Akkuschrauber mit einer Leerlaufzahl von 550 Umdrehungen pro Minute dann doch etwas zu langsam für unseren Geschmack ist.

Den Akku-Bohrschrauber „reviva“ (12V) erhaltet ihr für 59,95 Euro unter diesem Link auf der Seite des Herstellers.

Quelle: blackanddecker.de