Da rockt man in einem Moment noch nächtelang durch die Kneipen und plötzlich will jede Woche ein anderes Körperteil zum Arzt. Wir werden halt alle nicht jünger, und irgendwann stößt jeder Mann an die Grenzen seiner Vitalität. Spätestens dann heißt es, Energie nachtanken. Neben sportlicher Betätigung spielt dabei vor allem die Ernährung eine wichtige Rolle. Nun versprechen viele Lebensmittel-Hersteller Gesundheit hier und Fitness da, aber wenn ihr euch wirklich einen Gefallen tun und auf Nummer Sicher gehen wollt, presst ihr euch eure eigenen Säfte aus Früchten und Gemüse.

Der Markt bietet dazu eine breite Auswahl an Entsaftern, von denen wir mit dem „Slow Juicer MJ-L700“ aus dem Hause Panasonic ein echtes Multitalent für rund 269 Euro testen durften. Das augenfälligste Merkmal ist dabei das schlanke Design. Das kompakte Gerät misst gerade mal 42,5 Zentimeter in der Höhe, ist 19 cm breit und 20,5 Zentimeter tief. Im Gegensatz zu den meisten anderen Entsaftern könnt ihr den Slow Juicer also ohne viel Platz zu verlieren, einfach auf der Anrichte stehen lassen. Zumal das elegante matt-schwarze Design auch noch recht schick daherkommt und das Gerät an sich einen sehr wertigen Eindruck macht.

Langamer, besser, leiser!

Bei der ersten Inbetriebnahme wird dann auch schnell klar, woher der Name rührt, denn der MJ-L700 geht mit seiner massiven edelstahlverstärkten Pressschnecke ganz bewusst gemächlich zu Werke. Der große Vorteil hierbei liegt laut Hersteller darin, dass durch das langsame Pressen bei einer Drehgeschwindigkeit von 45 Umdrehungen pro Minute weniger Sauerstoff in den Saft gelangt und Hitzeentwicklung vermieden wird. Dadurch bleiben nicht nur mehr Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe, sondern auch der Geschmack erhalten und man gewinnt mehr Saft aus Obst, Gemüse oder Kräutern. Mal ganz abgesehen davon, dass das Gerät seinen Dienst aufgrund der geringen Geschwindigkeit auch noch vergleichsweise leise verrichtet.