Viele Erwachsene tun sich mit Elektrofahrzeugen ja eher schwer, wer aber als Kind von seinen Eltern ein batteriebetriebenes Spielzeug-Auto bekommt, ist der König in seiner Kniebeißer-Hood. Wir meinen damit nicht diese kleinen, ferngesteuerten Flitzer – die natürlich auch ziemlich lässig sind – sondern fahrtüchtige Plastik-Kisten in Kindergröße, zum Einsteigen und selber fahren. Eine große Marke in diesen Bereich sind die „Power Wheels“ von Fisher Price, unter der bereits über 100 verschiedene Modelle erschienen sind. Darunter große Namen wie der Ford Mustang, der Cadillac Escalade und selbstverständlich auch der Porsche 911.

Irgendwann sind die Kinder den Miniatur-Flitzern jedoch entwachsen und dann schlägt Papas Stunde. So ein nicht ganz billiges Teil einfach auf den Müll zu werfen, wäre nämlich viel zu schade und im Weiterverkauf bekommt man vermutlich lediglich eine enttäuschend geringe Summe. Also macht man es am besten wie der Herr im folgenden Video und macht aus dem Kinder-Auto kurzerhand ein Spielzeug für Erwachsene.

Flugs ein stabiles Chassis gebaut, die Reifen geringfügig vergrößert, die Batterie gegen einen DRZ400 Motor ausgetauscht, festgestellt, dass noch viel mehr geht und stattdessen einen temperamentvollen 450cc Dirtbike-Motor genommen, Spoiler rangezimmert und ab auf die Straße. Der Neid der anderen Väter in der Gegend dürfte dem Erbauer sicher sein. So ganz trauen wir der Kette jedoch nicht, welche die Kraft beängstigend ungeschützt im Hodenbereich des Fahrers an die Reifen überträgt. Aber hey: No risk, no fun!