Der russischen Mil Mi 26 haben wir bereits zwei Artikel gewidmet. Zeit also, sich ihren kleinen Geschwistern zu widmen. Und „klein“ ist in diesem Falle wörtlich zu nehmen, denn bei der Maschine im folgenden Video handelt es sich um ein ferngesteuertes Modell der Mil Mi 24.

Größe ist aber freilich relativ. Mit einem Maßstab von 1:7,6, einem Rotorkreisdurchmesser von 2,5 Metern und 23 Kilo Gewicht, ist der „Spielzeug“-Heli unter den Modellen schon wieder ein echter Kaventsmann. Entsprechend viel Zeit und Mühe hat der Bau auch gekostet, den der norwegische Modellbauer „Totto“ auf seiner Seite für Interessierte, die sich an der Sprachhürde nicht stören, mit unzähligen Bildern und vielen technischen Infos dokumentiert.

Und siehe da, der grundlegende Bausatz der Mi 24 stammt aus Deutschland, genauer vom Anbieter „Heliclassics“. Falls ihr also Interesse habt, so ein Teil selber mal zu fliegen, nur zu. Für Laien bietet man dort sogar ein Bau-Service „angefangen beim Rohbau mit professionell eingeharztem Spantensatz bis hin zum flugfertigen Scalemodell in einzigartig realistischem Finish“ an.

Unser Totto hat sich jedoch auf das Rohmodell beschränkt, welches er wortwörtlich als „Kunstwerk“ feiert, und sich auf dieser Basis technisch und künstlerisch so richtig ausgetobt. Das Ergebnis weiß zu beeindrucken und begeistert selbst die kennerischen Zuschauer beim „Warbid Weekend“ in der Nähe von Trondheim.