20 originelle Einsatzmöglichkeiten für WD-40: Auch wenn es laut erfahrenen Handwerkern weit bessere Alternativen gibt, genießt das gute alte WD-40 fast schon ein popkulturelles Ansehen, als das Allheilmittel schlechthin, wenn etwas quietscht, oder sich nicht so bewegt, wie es sich bewegen soll. Diverse Memes im Netz und das einprägsam ausfällige Design der Dose haben dazu beigetragen, dass man das Kriechöl mittlerweile in ein einem Atemzug mit Gaffa-Tape nennt, hinsichtlich dessen, was man in einer Werkstatt unbedingt braucht.

Unzählige Life-Hacks haben außerdem bewiesen, dass sich die Möglichkeiten von WD-40 weit über den Bastelkeller hinaus erstrecken. 20 davon seht ihr im folgenden Video. Und da der Clip für sich spricht, hier noch ein paar interessante Infos der Marke „Wissen, mit dem man unter den Jungs angeben kann“:

Die Bezeichnung WD-40 geht auf Eintragungen aus dem Laborbuch des Chemikers zurück, der den Problemlöser aus der Dose ursprünglich erfunden hat und bedeutet: „Water Displacement, 40th formula“. Zu Deutsch „Wasserverdrängung, 40. Rezeptur“. Dieser versuchte nämlich 1953 eine Formel zu entwickeln, um Korrosion zu verhindern – eine Aufgabe, die durch die Verdrängung von Wasser gelöst wird – was beim 40ten Versuch von Erfolg gekrönt war.

Um wessen Laborbuch es dabei geht, ist kurioserweise unklar. Während offiziell Norman Larsen als Entwickler genannt, sprechen andere Quellen einem gewissen Iver Norman Lawson die Erfindung zu. So oder so ging das Produkt in den Besitz der Rocket Chemical Company über und wurde in der Raketenindustrie vermarktet. Nachdem die Firmenleitung aber spitzkriegte, dass Mitarbeiter das Zeug heimlich mit nach Hause nahmen, war klar, dass WD-40 in den Einzelhandel gehört.

Was genau in der Dose drin ist, bleibt ein Geheimnis. Der offiziellen Seite lässt sich lediglich entlocken, dass es sich um „eine komplexe Mischung aus Schmierölen, Hochleistungsadditiven, Tensiden und Lösemitteln,“ handelt, „die kombiniert werden, um Schmierung, Penetration, Wasserverdrängung, Reinigung und Korrosionsschutz auf verschiedenen Metalloberflächen zu gewährleisten.“