Fragt ihr einen Handwerker, was in seinem Sortiment auf gar keinen Fall fehlen darf, wird dieser direkt nach dem fast schon ehrfürchtig verehrten Gaffa Tape mit ziemlicher Sicherheit WD-40 aufzählen. Als Faustregel in der Werkstatt gilt nicht umsonst: Wenn sich etwas bewegt, das sich nicht bewegen soll, nimmt man Gaffa. Wenn sich etwas nicht bewegt, das sich bewegen soll, nimmt man WD-40! Problem gelöst! Das ist allerdings noch längst nicht alles, was das Wunderzeug aus der Dose so drauf hat.

Für alle Laien sei zum besseren Verständnis erklärt, dass es sich bei WD-40 um ein sogenanntes Kriechöl handelt, welches hauptsächlich als Kontaktspray, Korrosionsschutz, schwacher Schmierstoff und Reiniger verwendet wird. Bereits 1953 von Iver Norman Lawson als Mittel für Wasserverdrängung und Korrosionsschutz entwickelt, steht WD-40 mittlerweile quasi ikonisch für eine Problemlösung zum Sprühen. Aber selbst Profi- und Hobby-Handwerker, die schon so mache Schraube damit gelockert haben, wissen vermutlich noch nicht, dass sich die Bezeichnung WD-40 von „Water Displacement perfected on the 40th try“ ableitet. Zu Deutsch: „Im 40. Versuch perfektionierte Wasserverdrängung“.

Wer gerne baut und bastelt, wird auf jeden Fall früher oder später die Vielseitigkeit von dem Zeug zu schätzen lernen. Und wie vielseitig die Einsatzmöglichkeiten von WD-40 auch abseits von Baustellen und Werkstätten sind, demonstriert das folgende Video: 10 Lifehacks mit WD-40, die wir so noch nicht kannten und die allesamt das Prädikat „Gut zu wissen“ verdient haben.