Liebe Kinder, wollt ihr die Augen von Papa leuchten sehen, dann fragt ihn doch einfach mal, ob er früher eine Carrera-Bahn hatte. Denn in Zeiten, in denen Videospiele noch aussahen, als habe ein sehr unbegabter Mensch mit sehr wenig Teilen versucht, ein Ministeck-Bild zu fabrizieren, war eine Carrera-Bahn für ein hautnahes Autorennerlebnis das absolute Nonplusultra. Und wenn ihr gerade dabei seid, fragt Mama, was Ministeck ist, damit ihr die vorangegangene Analogie auch kapiert.

Carrera-Bahnen waren jedenfalls cool und sind es aus Sicht des Verfassers dieser Zeilen, bis heute noch. Entsprechend groß das Entsetzen, als wir erfahren mussten, dass Kinder heutzutage offenbar kaum noch etwas für den Mini-Rennsport im Wohnzimmer übrig haben. So erzählte der Chef höchstpersönlich von einem entsprechend beschenkten Kind, welches die Bahn (O-Ton) lediglich „ein einziges Mal aufgebaut und benutzt“ hat. Shame!

Aber wer weiß, vielleicht gehört Spielzeug einfach in die Hände der Generation, die es groß gemacht hat. Und wie man im folgenden Video sehen kann, ist so eine Carrera-Bahn in den Händen eines Kind gebliebenen Erwachsenen ohnehin viel besser aufgehoben. Denn was dort als kleine schmucklose Rennstrecke beginnt, wächst unter der liebevollen Zuwendung eines begabten „Manchilds“ bald zu einem ansehnlich modellierten und modernen Set-up heran, das so wohl jeder, der sich dieser Männergattung zuordnet, gerne bei sich stehen hätte.