Irre Idee für den Game-Controller: Tüftler ersetzt Rumble-Funktion mit E-Motor – Der Videospielsektor lebt von Innovation. Zumindest sollte er das. Kein Wunder also, dass alle paar Monate Nachrichten über eine Neuentwicklung ans Tageslicht kommen, bei deren Erwähnung das Herz der Gamer höherschlägt. Doch auch auf diesem Sektor gibt es Tüftler, die frei nach der Devise „Selbst ist der Zocker“ nicht warten wollen, bis eine Firma mit dem neuesten Streich um die Ecke kommt. So jemand scheint auch der Herr aus diesem Video zu sein – oder aber, er mag einfach tollen Unfug. Erlebt seine neuartige „Rumble-Funktion“.

Für alle, denen der Begriff nicht geläufig ist: Irgendwann zur Jahrtausendwende griffen die Hersteller von Videospielkonsolen die immer wieder mal herumgeisternde Idee auf, das Spielerlebnis durch mehr Lebendigkeit zu intensivieren. Die „Rumble-Funktion“ war geboren. Motoren in den Controllern brachten diese dazu, passend zu Schüssen, Bremsmanövern, Schutt auf der Fahrspur oder Explosionen entsprechend in den Händen zu vibrieren.

Diese Technologie wurde im Laufe der Jahrzehnte immer weiter verfeinert, immer präziser – und kulminiert heute in besonders empfindlichen und hochresponsiven Systemen, bei denen der Nutzer zumindest in der Theorie haptisch spüren kann, wenn sich sein Charakter in Zwischensequenzen einen Whisky eingießt und einzelne Eiswürfel im Glas aneinanderstoßen. Insbesondere bei Sony setzt man auf die komplexe Technologie für die Playstation 5, doch auch Nintendo hat bei den JoyCons der Switch an so etwas gedacht.

Wir bezweifeln aber, dass die Hersteller so etwas wie beim Video von Kanalbetreiber „Teenenggr“ auf YouTube im Sinn hatten – denn der schnappt sich kurzerhand die Platine aus seinem PC-Controller und verbindet sie mit einem starken Elektromotor, der auf seinem Tisch steht. Das Ergebnis spricht – sorry – rüttelt für sich …