Ingenieurskunst daheim: Mann erfindet versenkbare Schraube mit Tarn-Einsatz – Man sollte als Laie nicht meinen, dass man am Design der klassischen Schraube großartig etwas ändern könnte. Doch damit liegt man falsch – Innovationen finden in so gut wie jedem technischen Bereich statt. Nicht immer stammen sie aus dem Bereich der Großindustrie, oftmals melden unabhängige Tüftler Patente an. So wie dieser Herr mit seiner besonderen Holzschraube.

Andrew Klein ist ein Tischler und betreibt seit einigen Jahren einen YouTube-Kanal gleichen Namens. Hier stellt er faszinierende Projekte wie eine spezielle Bandsäge-App vor oder zeigt die Werkzeuge, die er verwendet oder sich für seine tägliche Arbeit maßgeschneidert. Eines davon: besagte Schraube, die vermeintlich vollständig ohne Einsatz auskommt.

Es klickt – und der Einsatz wird sichtbar

Kein Kreuz- oder Schlitz-Einsatz stört bei dieser Schraube den (ersten) Blick – ideal, um sie auch an sichtbarer Stelle dekorativ zu versenken. Beispielsweise in Tischplatten, wo sie von oben augenfällig die Beine des Möbelstücks trägt. Oder aber als Verschluss für ein Geheimversteck. Doch wie soll man eine Schraube versenken, die man mit keinem Werkzeug zu packen bekommt, weil die Oberfläche so glatt ist?

Der Schein trügt: Es gibt durchaus einen Einsatz, aber dieser ist hochspezialisiert und verborgen. Ein geschickt versteckter Klappmechanismus inklusive eines speziell gefertigten Werkzeugs, das allem Anschein nach auf Neodym-Magnete setzt, macht es möglich. Eine faszinierende Erfindung, für die Andrew Klein das Patent beantragt hat. Möge sie ihm viel Erfolg bringen.