Was tun, wenn das Haustier krank ist, wenn der vierbeinige Liebling sich plagt? Zum Tierarzt, klar. Doch für viele ist die Antwort gar nicht mehr so klar, wenn es nur um einen einfachen Goldfisch geht – herzlose Naturen verfüttern den schon mal an andere Haustiere oder spülen ihn einfach die Toilette runter. Doch nicht so der Mann aus diesem Video – nicht nur ein verantwortungsvoller Aquarienliebhaber, sondern auch ein echter Tier-Wohltäter.

Beruflich ist der 32-jährige Henry Kim aus Seoul in Südkorea Modedesigner – er gestaltet also gerne Kleidung am Reißbrett. Doch auch abseits von Schnittmustern und Stoffen versteht sich der Mann auf kreative Ideen. In drei verschiedenen Aquarien hält Kim mehr als 20 Goldfische. Doch viele der Tiere entwickeln eine Krankheit, die sich irgendwann nach dem Kauf zeigt:

Eine Schwimmblasenstörung, etwa durch Mikroben im Wasser oder Überfütterung. Die sorgt dafür, dass die armen Tiere auf den Grund sinken und sich nicht mehr ordentlich bewegen können – oder gar für den kurzen Rest ihres Lebens auf dem Kopf stehen müssen. Henry war nicht länger bereit dabei, einfach nur zuzuschauen, und bastelte kurzerhand ein Gerät für seine Fische, das er selbst als „Rollstuhl“ bezeichnet.

Damit verlängert er das Leben der Tiere beträchtlich und ermöglicht ihnen ein Alter von bis zu fünf Monaten – demzufolge verenden die Tiere ohne seinen „Rollstuhl“ meist nach weitaus kürzerer Zeit.

Quelle: 9gag.com