Wenn der Begriff „Tötungsmaschine“ passt, dann ja wohl auf den Cyberdyne Systems Model 101 Series 800, besser bekannt als Terminator. Es mag ja sein, dass dem T-800 sehr viel weiterentwickelte Modelle folgen sollten, doch in Sachen Kultstatus kann keine von der künstlichen Intelligenz Skynet entwickelte Maschine mit dem von Arnold Schwarzenegger verkörperten Killerroboter mithalten. Entsprechend oft wird der Schauspieler bis heute mit dem Terminator in Verbindung gebracht (Stichwort „Gouvernator“) doch die wahre Faszination des T-800 geht von dem martialischen Endoskelett aus, das unter dem menschlichen Gewebe seinen kaltblütigen Dienst verrichtet.

Wie wir spätestens seit „Terminator 2: Judgement Day“ wissen, kann so ein T-800 aber auch ein wertvoller Gefährte sein. Und wer hätte nicht gerne einen mechanischen Beschützer aus der Zukunft an seiner Seite? Das dachte sich auch der Australier Jamie Stass, und machte sich daran, sich seinen eigenen Terminator zu bauen.

Ganze 4 Jahre hat es gedauert, bis Jamie endlich alle handgefertigten Teile zusammensetzen konnte. Der aus recyceltem Aluminium gefertigte T-800 wiegt mehr als 130 kg, besteht aus über 500 Einzelteilen, 280 Schrauben, 60 Schläuchen und verfügt sogar über Prothesenzähne aus Acryl. Zwar ist Jamie nicht mehr in der Lage, die Kosten für den Bau zu beziffern, er gibt aber zumindest als Vergleichswert zu Protokoll, dass ein maßstabgetreues Replikat aus verchromtem Gießharz um die 10.000 Dollar kostet.

Dabei handelt es sich allerdings um eine unbewegliche Statue, während Jamies Terminator voll beweglich ist und damit sogar den Modellen etwas voraushat, die für den Filmdreh verwendet worden sind!