Er sich ein wenig mit dem Waidhandwerk auskennt oder zumindest den einen oder anderen Abenteuerfilm über Großwildjäger in Afrika gesehen hat, der weiß, was eine Elefantenbüchse ist – und über welch monströse Feuerkraft diese Gewehre für die Großwildjagd verfügen. Doch selbst unter ihnen gibt es Unterschiede in Größe, Reichweite und Power. Auch bei der Munition. In diesem Video seht ihr die stärkste Patrone im Einsatz.

Das Geschoss „.577 Tyrannosaur“ hat einen in Marketing-Hinsicht klug gewählten Namen – in der Theorie könnte man mit diesem Monster von einer Patrone auch große Raubsaurier jagen, selbst deren dicker Schuppenpanzer und massive Knochen bieten wohl keinen Schutz vor einem Geschoss, das satte 48,6 Gramm wiegt und mit der höchstmöglichen Mündungsenergie entweicht, die mit Jagdwaffen (bislang) überhaupt möglich ist.

13.660 Joule sind es. Eine solche Power hält keine Teilmantelpatrone aus – entweder sie verformt sich im Flug oder direkt beim Auftreffen auf das Ziel, womit das Wild vollständig aufgerissen und jede Trophäe entwertet würde. Daher ist das Projektil der Patrone ein massiver Festkörper. Gepaart mit der Pulvermenge entwickelt die .577 Tyrannosaur einen solchen Rückstoß, dass es unvorbereitete oder ungeübte Schützen durchaus von den Füßen reißen oder verletzen kann.

Genau das erleben wir in diesem Video.