Es ist eine der schlimmsten und vermeidbarsten Tragödien, die wir in der westlichen Welt kennen: Haustiere und – noch schlimmer – Babys und Kleinkinder krepieren erbärmlich im Hochsommer in viel zu heißen Autos. Nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande. Jedes Jahr. Der Amerikaner Bishop Curry arbeitet an einer Erfindung, die diese Gefahr stoppen soll – dabei ist der Tüftler gerade mal zehn Jahre jung!

Nachdem er von dem tragischen Tod des sechs Monate jungen Kindes seiner Nachbarn erfahren hatte, das auf genau diese schreckliche Weise ums Leben gekommen war, beschloss der zehnjährige Fünftklässler, etwas zu unternehmen. Seine Idee: „Oasis“, zu Deutsch „Oase“. So heißt die winzige Box, die sich Bishop ausgedacht hat. Diese wird am Kindersitz befestigt. Das Geheimnis in ihrem Kern: Sensoren registrieren, wenn die Temperatur im Inneren eines Fahrzeugs ansteigt – dies löst zwei Reaktionen aus.

Erstens stößt „Oasis“ kühle Luft aus, um dem Temperaturanstieg entgegenzuwirken und dem Baby zu helfen. Zweitens wird über eine eingebaute Antenne ein Notsignal an Eltern und Ordnungskräfte ausgestoßen, damit rasch Hilfe herbeieilen kann. Bislang existiert „Oasis“ nur als 3-D-Modell aus Knete und ähnelt einem Legostein. Doch das soll sich ändern, aus der Idee soll Wirklichkeit werden. Zu diesem Zweck hat Bishops Vater eine Kampagne auf der Schwarmfinanzierungs-Plattform „GoFundMe“ ins Leben gerufen. Dort sind bereits über 45.000 Dollar (Stand: 03.07.2017, 17.11 Uhr) zusammengekommen, 20.000 Dollar hatten Bishop und sein Vater ursprünglich für ihren Prototypen veranschlagt.

Quelle: Fotos: youtube.com