Hochglanz-Zocken auf dem Notebook? Längst machbar! Für die beste Grafik schleudern Intel und Nvidia derzeit frische Prozessoren und Grafikkarten in den Handel. Das absolute Siegerpaar besteht dabei aus Intels vierkernigem Core i7 4700MQ mit bis zu 3,2 GHz und Nvidias potenter Geforce GTX 780M mit satten 4 GB GDDR5-Videospeicher.

Im Verbund mit 16 GB Arbeitsspeicher und mehr nageln sie selbst den gefürchteten Hardware-Fresser Crysis 3 an die Wand, der unter Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten flüssig bei 40 Bildern pro Sekunde über das Display plätschert. Andere hungrige Spiele peitscht das Paar sogar noch energischer an, sofern man es bei zwei- bis vierfacher Kantenglättung belässt.

Bei einem derart saftigen High-End-Klopfer gehören pfeilschnelle SSD-Speicher, Blu-ray-Brenner, mindestens 16 GB Arbeitsspeicher, kräftige Klänge und entspiegelte 17-Zoll-Bildschirme zur Serienausstattung, dafür kosten die Höllenmaschinen auch gerne 2.500 bis 2.700 Euro. Ihr Kampfgewicht von fast vier Kilogramm schränkt außerdem die Mobilität ein.

Weniger Probleme machen dagegen die Akkulaufzeiten: Weil neuere Notebooks außerhalb von Spielen die separate Grafikkarte ausknipsen und stattdessen die sparsame im Prozessor integrierte Grafik anwerfen, können die Schlepptops etwa vier bis fünf Stunden ohne Steckdose überleben. Das gilt fürs Surfen, Office-Arbeiten oder beim Filmeschauen. Beim Zocken jammert der Akku schon meist nach 90 bis 120 Minuten nach Kraftfutter.

Vorschlag Oberklasse:
MSI GT70SR2-80M41637BW (2.700 Euro) [Link]

Schmutzige Spielchen für rund 1.200 Euro

Wer nicht das allerletzte Detail aus PC-Spielen pressen möchte, kommt schon wesentlich günstiger davon. Für rund 1.200 Euro springt euch das kongeniale Duett bestehend aus dem vierkernigen Core i7 4702MQ mit bis zu 3,2 GHz und einer Geforce GTX 760M mit 2 GB Videospeicher auf den Schoß.

Die Leistung ordnet sich zwar weit unter der GTX 780M ein, trotzdem können auch hier unter Full-HD und hohen Grafikdetails, aber mit ein paar Einschränkungen bei modernen Spielen, flüssige Bildraten herausgekitzelt werden. Für sehr hohe Einstellungen fehlen dagegen die nötigen Pferdestärken.

Zusammen mit einer flotten SSD, 16 GB Arbeitsspeicher, tollem Sound und in der Regel entspiegelten 17-Zoll-Bildschirmen schafft diese Klasse ein attraktives Verhältnis aus Preis und Leistung. Auf moderne Anschlüsse wie USB 3.0 und Kartenleser muss man genauso wenig verzichten. Sie gehören mit etwas über drei Kilogramm zwar nicht zu den Fliegengewichten, tanzen dafür aber ebenfalls mit allen gängigen Anschlüssen und einer vier- bis fünfstündigen Akkulaufzeit beim Surfen oder Videoschauen an.

Vorschlag gehobene Mittelklasse:
Acer Aspire V3-772G-747a161.12TMakk (1.200 Euro) [Link]

Solides Zocken für 700 bis 900 Euro

Zwischen 800 und 900 Euro suchen meistens Grafikkarten und Prozessoren aus der Vorgeneration ein neues Herrchen. Viel schlechter sind die Vorfahren aus Nvidias Geforce-6-Familie und Intels Ivy-Bridge eigentlich nicht, da keine dramatischen Verbesserungen in den Nachfolgern stecken.

Lenovos IdeaPad Y500 kämpft gleich mit zwei Geforce GT 650M im Parallelbetrieb und Intels vierkernigem Core i7 3630QM erfolgreich gegen anfallende Pixelfluten und kann selbst moderne Spiele flüssig in oft hohen Details darstellen, dann aber ohne Kantenglättung. Bei etwas älteren Spielen aus den letzten beiden Jahren wringt das 15-Zoll-Gerät unter 1.920 x 1.080 Bildpunkten sogar eine sehr hohe Grafikqualität heraus. Weil die Bildermacher aber im Duo arbeiten, kann es vereinzelt zu sehr kurzen, aber trotzdem störenden Bildhängern (auch Mikroruckler genannt) kommen.

Für mittlere Grafikdetails müsst ihr MSIs GE60-i560M257 knapp 745 Euro in den Ausschnitt schieben. Mit einem soliden, aber doch klar langsameren zweikernigen Core i5 3230M, stolziert an seiner Seite Nvidias GTX 660M. Zusammen mit 4 GB Arbeitsspeicher und einem 15 Zoll großen Full-HD-Bildschirm schafft der Brummer in aktuellen Spielen die besagten mittleren Details ohne Kantenglättung.

Seine 2,4 Kilogramm Gewicht und drei bis vier Stunden Surfbetrieb lassen ihn recht solide dastehen. Beim Zocken geht ihm aber, wie bei allen anderen Spielebrummern, nach 90 bis 120 Minuten der Saft aus. Diese Konfiguration eignet sich für weniger anspruchsvolle Spieler, die gleichzeitig auf der Suche nach einer relativ starken Multimedia-Maschine sind.

Vorschläge Mittelklasse:
Lenovo IdeaPad Y500 (MBG2JGE) (900 Euro) [Link]
MSI GE60-i560M247 (0016GA-SKU9) (745 Euro) [Link]