Erinnert ihr euch noch an die ganzen Ninja-Filme aus den 80er Jahren? Dann erinnert ihr euch sicherlich auch noch daran, dass eine Zeit lang so ziemlich jedes Kind ein improvisiertes Blasrohr mit sich führte, und inspiriert von dem geräuscharmen Betäubungs- und Tötungsinstrument der vermummten Meuchler mit trockenen Erbsen um sich zu schoss. Nun sind nicht nur Ninja-Filme, sondern auch selbstgebastelte Blasrohre aus der Mode geraten, was wir schade finden.

Doch dann stießen wir auf das folgende Video, welches eine der urtümlichsten Waffen überhaupt in die Gegenwart katapultiert. Und wie es sich für ein Remake gehört, natürlich in einer technisch aufgebohrten Variante. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass der Bau mit etwas Klebeband, einem Block bunter Klebe-Notizzettel und einem Partyhütchen beginnt.

Damit bastelt ihr, wie im Video zu sehen, die Spitzen für eure Pfeile, passt sie dem Durchmesser des Rohres an – in dem Falle ein schlichtes halbzölliges Kunststoffrohr – und beschwert sie mit ein wenig Heißkleber. Nun noch einen Reduzieradapter als Mundstück am Rohr befestigen und schon habt ihr ein funktionierendes Blasrohr plus Pfeile. Aber so wäre das Ganze ja total 80er.

Also das Rohr noch mit Gaffertape in Camouflage-Optik und schwarzem Isolierband aufgepeppt, die Papierpfeile für unterschiedliche Einsatzgebiete mit Nägeln oder Schrauben quasi „scharf“ gemacht, einen „Köcher“ aus Schaumrohr gebastelt und schon hat die Nummer deutlich mehr Style. Und wenn ihr dann auch noch einen handelsüblichen Laserpointer zum Zielen ran bastelt, dann wird selbst ein Michael Dudikoff unter seiner Ninja-Maske blass vor Neid.