Beinahe 4,6 Millionen Menschen haben ein Sky-Abo abgeschlossen. Diese Pay-TV-Nutzer bekommen dieser Tage elektronische Post von ihrem Anbieter, die ihnen nicht unbedingt gefallen dürfte: Sky erhöht, laut Bild, die Abo-Preise je nach Modell und Vertrag um bis zu drei Euro. Der Grund: Laufende Kosten wie der Unterhalt der technischen Infrastruktur und die Programmlizenzen haben ein gewisses Maß überschritten und müssen kompensiert werden.  

Kündigen könnt ihr euer Abo deswegen nicht – die Erhöhung überschreitet nicht die dafür nötigen fünf Prozent des Abopreises. Ein Sonderkündigungsrecht ist damit ausgeschlossen. Premium-Unterhaltung geht ins Geld – nicht nur aufseiten der Kunden. So beziffern sich alleine die Rechte an der Übertragung der Livespiele der kommenden Saison der Fußball-Bundesliga auf 480 Millionen Euro. Diese Summe wird noch steigen, wenn die Rechte in den kommenden Jahren neu vergeben werden und die interessierten Sender kräftig um die Wette bieten.

Ganze 73.000 neue Abonnenten in den ersten drei Monaten 2016 gab das Unternehmen Sky in seinem letzten Quartalsbericht an – damit sei die Gesamtzahl aller Abo-Inhaber auf eine Rekordzahl von 4,75 Millionen Kunden geklettert. Schwarze Zahlen schreibt man deshalb trotzdem nicht in den Pay-TV-Himmel: In den letzten neun Monaten sollen sich die Verluste des Senders trotz wachsender Einnahmen auf 45 Millionen Euro beziffern.

Logo-Copyright: Sky