Verblüffend einfacher Trick wenn Dübel fehlen: Gewindebohrungen mit der Heißklebepistole – Sie sind unverzichtbare Helfer, wenn es Tragfähiges und Belastbares in Wand und Decke zu schrauben gilt: Dübel, Spreiz- und Maueranker. Unzählige Varianten gibt es, sie dürfen in keiner gut sortierten Hand- und Heimwerkerwerkstatt fehlen. Doch manchmal arbeitet man an Sonn- und Feiertagen, oder kann aus anderen Gründen genau den Dübel nicht kaufen, der ausgerechnet dann fehlt. Hier schafft die Heißklebepistole Abhilfe.

Mehr noch, dieses Video zeigt, dass man mit dem praktischen Elektrohelfer alle möglichen Gewindestabilisatoren herstellen kann. Überdies ist der Macher überzeugt, dass man mit etwas Öl und dem Heißkleber ganz ohne Gewindeschneider praktisch jedes Gewinde herstellen kann. Rund viereinhalb lehrreiche Minuten dauert das Video des YouTube-Kanals „B-Star Crafts“, welches den verblüffend einfachen Trick zeigt.

Sicher, so manch erfahrener Handwerker könnte die Methode kennen.

Doch jeder? Das würde uns arg überraschen. Das zeigt auch die Kommentarsektion unter dem Video, wo sich selbst Personen zu Wort melden, welche zumindest von sich behaupten, als Werkstoff-Ingenieure tätig zu sein und die Methode auf ihre langfristige Nutzbarkeit hin testen zu wollen. Die Antwort von „B-Star Crafts“ auf einen Vorschlag: „Ich denke, es wird ein sehr interessantes Experiment. Zum Vergleich: Der Versuch im obigen Video ist auch nach vier Monaten weder geschmolzen noch hat er irgendwelche Probleme verursacht.“

Wir sind uns nicht sicher, ob man die geklebten Gewinde zu Testzwecken direkt benutzen sollte, um der Ehefrau die Vitrine mit dem geliebten Goldrand-Porzellan ihrer Oma oder in der Männerhöhle den brandneuen 4k-OLED aufzuhängen. Aber wenn es doch mal am Dübel mangelt, kann es wohl kaum schaden, eine preisgünstige und wie im Video zu sehen belastbare Alternative für eine leichte Garderobe, Handtuchhalter oder dergleichen zu haben?