Zuckerberg hat es nicht leicht. Nicht nur, dass die zugkräftige Zielgruppe der Jugendlichen sein Portal mittlerweile peinlich findet, nun steht auch noch die nächste Klage ins Haus. Wenig überraschend geht es dabei wieder mal um das Thema Datenschutz.

Im Namen aller amerikanischen Nutzer der privaten Nachrichtenfunktion haben zwei User aus dem amerikanischen San Jose Sammelklage eingereicht. Angeblich soll Facebook private Nachrichten mit Fokus auf externe Links zu Drittseiten ausgespäht haben. Auf die Art soll das Unternehmen an Informationen gelangt sein, die sich für personalisierte Werbung nutzen lassen. Existierte auf besagten externen Seiten zudem ein Like-Button, soll Facebook den Besuch automatisch als 'geliked' registriert haben, wodurch die private Kommunikation sichtbar gemacht wurde.

Laut Klageschrift verstößt das Netzwerk damit gegen Datenschutz- und Wettbewerbsgesetze. Sollte die Klage Erfolg haben, wird es teuer! Gefordert sind über 100 Dollar für jeden Tag, an dem gegen die Datenschutz-Richtlinien verstoßen wurde. Oder eben einmalig 10.000 Dollar für jeden Betroffenen des Gerichtsverfahrens. Und dank Sammelklage geht diese Zahl in die Millionen, da immerhin gut 166 Millionen Amerikaner ein Facebook-Konto haben.

Es dürfte recht interessant werden, herauszufinden, wer letztlich zu den Betroffenen gehört. Mit Aussicht auf das Geld werden sich sicherlich so einige melden!

Quelle: focus.de