Ist die Rede von Schalldämpfern, denkt man üblicherweise an Assassinen in teuren Anzügen, die sich am Einsatzort angekommen so ein Teil auf ihre Handfeuerwaffe schrauben, um dann die Zielperson mit einem gut platzierten Schuss und dem von Hollywood etablierten Fffffpp zu eliminieren. Dass dieses Geräusch bloß die Idee eines Schalldämpfers vermittelt, und nicht der Realität entspricht, soll diesmal aber nicht unser Thema sein. Heute geht es vorrangig darum, dass Schalldämpfer natürlich auch für deutlich größere Kaliber, wie zum Beispiel das M249 LMG, formerly known as M249 SAW, erhältlich sind.

Nun steht LMG wie viele von euch ja vielleicht wissen für „Light Machine Gun“, also „leichtes Maschinengewehr“, was bedeutet, dass sich die M249 nicht mit ein paar Patrönchen im Magazin zufriedengibt, sondern je nach Art der Munitionszufuhr bis zu 1000 Schuss pro Minute durch den Lauf pumpt. Das stellt natürlich ganz andere Herausforderungen an den verwendeten Schalldämpfer als das oben genannte Beispiel.

Inwieweit es einen praktischen Sinn hat, einen – wie man in Deutschland auch offiziell sagt – Mündungssignaturreduzierer in Kombination mit einem vollautomatischen Feuermodus zu verwenden, ist durchaus eine Debatte wert, für das nun folgende Experiment allerdings nebensächlich. Denn hier geht es nur um die Frage, was ein Schalldämpfer für automatische Feuerwaffen tatsächlich aushält. 700 Schuss später wissen wir Bescheid. Aber seht am besten selbst.