Wenn Männer beim Thema Autos ins Schwärmen geraten, wird früher oder später jemandem ein schmachtendes „V8-Motor“ über die Lippen kommen. „V“ steht dabei für die Bauform der Maschine, bei der zwei Zylinderbänke in einem V-förmigen Winkel zueinanderstehen. Die „8“ steht schließlich für die Anzahl der Zylinder, wobei die Leistung mit der Zahl steigt. Entsprechend gibt es auch V2-, V4- und V6-Motoren. Im Fahrzeugbau hat sich zwar weitestgehend der Reihenmotor mit bis zu sechs Zylindern durchgesetzt, sollen es aber ein paar Kolben mehr sein, muss ein V-Motor her.

Und für wessen Autonarren Herz ist das typische „Brabbeln“ eines V8 nicht der passende Schlüssel, kommen einem dabei doch automatisch kraftstrotzende Muscle Cars in den Sinn, die durch irgendwelche Wüsten in Richtung Freiheit röhren. Aber auch in Nutzfahrzeugen wie Lkws und Omnibussen kommen V8 und gelegentlich sogar V10 zum Einsatz. Das ist allerdings noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, womit wir beim eigentlichen Anlass dieses Artikels angekommen wären: einem V12 in all seiner nackten Pracht.

Wir wissen weder, um wen es sich bei dem Herren im Video handelt, noch warum dieser einen Motorblock aus einem verdammten Panzer bei sich im Hof stehen hat, aber so ist das mit älteren Leuten ja nun einmal. Und so gerne wir den Knaben selber als Großvater hätten, um ihm und seiner Sammlung ab und an mal einen Besuch abstatten zu können, so wenig wollen wir ihn als Nachbarn.