Spieleabende mit Freunden sind ein Ritual, welches wohl niemals aussterben wird. Da können noch so viele Online- und Videospiele um unsere Aufmerksamkeit buhlen: Nichts macht so viel Laune, wie sich bierselig an einem Tisch zu versammeln, um gemeinsam eine Runde „Siedler von Catan“, „Zombicide“ oder noch besser, ein gepflegtes Pen-&Paper-Rollenspiel zu zocken. Was man spielt, ist eigentlich egal, aber ein Problem hat wohl jeder: den Platz!

Fakt ist: Die meisten Tische sind zum Spielen ganz einfach viel zu klein oder schlicht unpraktisch. Gerade bei den modernen Brettspielen, die mit vielen kleinen Teilen und einem modularen Aufbau daherkommen. Von all den Charakterbögen, Regelwerken, Weltkarten und Würfeln eines „Dungeons & Dragons“, „Das schwarze Auge“ oder „Shadowrun“ ganz zu schweigen. Und dann will man ja auch noch irgendwo sein Bier abstellen. 

Der Geek, den wir im nun folgenden Video sehen werden, wollte sich nicht länger damit begnügen, ständig alles von A nach B schieben oder vom Boden aufheben zu müssen, und hat sich kurzerhand dazu entschlossen, selber einen Gamer-Tisch zu bauen. In Ermangelung entsprechender Baupläne hat er einfach mal drauf losgezimmert.

Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Getränkehalter und –öffner sowie die Vertiefungen für Stifte und Würfel sind natürlich ein Segen, während der eingelassene Bildschirm  – angeschlossen an einen Laptop – das Leben eines Rollenspiel-Meisters nicht nur um Längen einfacher macht, sondern auch noch Spielereien erlaubt, die mit Papier und Stift allein so nicht umzusetzen wären. Und wenn es dann doch wieder ganz klassisch zugehen soll, legt man flott die dazugehörigen Bretter rauf und hat wieder eine ganz normale Tischplatte.

Und das Beste ist: In der Standard-Ausführung hat der Tisch den Erbauer gerade mal läppische 150 Dollar gekostet. Wir sagen Standard-Ausführung, weil der Knabe sich seine ganzen optionalen Gadgets etwas hat kosten lassen und in seiner „Meister“-Version nun bei rund 250 Dollar liegt. Immer noch ein Schnapper, allerdings gibt es noch so viele Möglichkeiten, den Tisch weiter aufzupeppen. Lest ruhig mal die Kommentare auf YouTube. Da sind ein paar coole Ideen mit bei.