Die Hand Gottes vs. Gelatine: Männer feuern mit 20mm Vulcan auf Ballistik-Gel – Ballistik-Gel, oder korrekter „Ballistische Gelatine“, kommt immer dann zum Einsatz, wenn man das Verhalten von wundbildenden Gegenständen im Körper von Menschen oder Tieren testen möchte. Da das Material transparent ist, lassen sich Schusskanäle von Projektilen und Splittern gut nachvollziehen. Außerdem ist es möglich, diverse Gegenstände, wie zum Beispiel Tierknochen oder synthetische Körper, in die Gelatine einzubetten.

Ballistik-Gel kommt vorrangig in der Waffenforschung, Forensik und Kriminalistik zum Einsatz. Die meisten von uns dürften das praktische Zeug aber eher aus dem Fernsehen kennen. So haben zum Beispiel die legendären „Mythbusters“ im Zuge ihrer Experimente zu Anschauungszwecken schon ganze Menschen aus Ballistik-Gel geformt, während Gelatine-Dummies im Schmiedewettbewerb „Forged in Fire“ traditionell als Opfer beim Klingentest herhalten müssen.

Als ausgewiesene Waffennarren haben aber natürlich auch die Jungs vom YouTube-Kanal „FullMag“ immer ein bisschen Ballistik-Gel zur Hand, um ihr reichhaltiges Arsenal darauf abzufeuern. Dabei haben sie sich offenbar die Frage gestellt, wo wohl die Grenzen des Materials liegen, und sind dabei bis ans Äußerste gegangen. Denn einen heftigeren Schlag als von der „Hand Gottes“ kann man wohl nicht kassieren.

Quelle: wikipedia.org