Logitech G Pro X Wireless Lightspeed im Test – Für den Verfasser dieser Zeilen ist es eines der besten, wenn nicht das beste Headset für PC- und Konsolengaming: Das Logitech G Pro X mit solider Metallbauweise, druckvollem Sound und intelligentem Kabelmanagement schien uns nicht optimierbar. Da kündigte Logitech unlängst die Veröffentlichung des G Pro X Wireless Lightspeed an – Grund genug für uns, die kabellose Variante in Augenschein zu nehmen. Überzeugt sie? Spoiler-Alarm: Vollauf.

Wer das G Pro X besitzt, weiß den zurückgenommen Look der Kabelversion mit mattschwarzer Hifi-Optik zu schätzen. Abnehmbare Kabel und Mikrofon (beugt Ärger bei Kabelbrüchen vor) und 7.1-Surround-Soundkarte per USB sowie hoher Tragekomfort rundeten das G Pro X im Segment der Headsets bis 100 Euro ab. Hinzu kommt das Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Klasse.

Das gilt bei der Kabelversion auch für den Sound: druckvoller Bass, erdige Mitten und klare Höhen sowie eine Vielfalt an Equalizer-Einstellungen und voreingestellten Soundprofilen, die in Zusammenarbeit mit E-Sport-Stars gestaltet wurden, sprechen für sich. Vor allem die „Blue Voice“-Technologie, die das normale Headset-Mikro weitaus schärfer und professioneller klingen lässt, hat es uns bei der Kabelversion angetan.

Warum wir so viel vom G Pro X schwärmen, wenn dies ein Test der kabellosen Version G Pro X Wireless Lightspeed ist?

Weil sich an den Vorzügen absolut nichts geändert hat. Sieht man einmal von dem ein My weniger wuchtigen Sound ab – kein Wunder bei einem kabellosen Headset, das über USB-Dongle arbeitet: Ein winziger Qualitätsverlust gegenüber den deutlich potenteren Übertragungswegen per Kabel muss bei Funk eben (noch) hingenommen werden, zu hören ist der aber nur mit geschulten Ohren.

Das ist jedoch der einzige Abstrich, den man beim G Pro X Wireless machen muss, sieht man von dem mit um die 200 Euro deutlich höheren Preis ab, den man für Mobilität bezahlt. Nachdem man die Hörner ausgepackt hat, ist man erst einmal erstaunt darüber, wie leicht ein derart wertiges Headset in Metallbauweise ist. Das gilt für beide Varianten, verkabelte wie kabellose Version mit Akkus in den Muscheln – beide teilen den Hifi-Kopfhörerlook für Vinyl-Fans, wer auf Schnörkel wie RGB-Geblinke steht, ist hier falsch.