Stellt euch nur mal vor, euch hätten als Kind mehr als 3 Millionen Legosteine in über 70 verschiedenen Farben zur Verfügung gestanden. Was man damit alles hätte anstellen können? Gigantische Burgen mit Türmen bis zur Kinderzimmerdecke, quietschbunte Städte voller Hochhäuser, eine ganze Armada an Raumschiffen, um das Universum zu unterwer… äh, zu retten. Hach, das wäre was gewesen, nicht wahr?! Aber nun als Erwachsener ist es natürlich zu spät, sich diesen Traum zu erfüllen. Es sei denn natürlich, man arbeitet im LEGOLAND!

So wie zum Beispiel Robbie McCarthy und Bill Gowdy, die als Modelldesigner – oder sollten wir in diesem, Zusammenhang besser sagen „Meisterbauer“?! – einen der vielleicht tollsten Jobs der Welt haben. In der „Model Shop“ genannten Werkstatt eines LEGOLAND-Themenparks ist es nämlich ihre Aufgabe, riesige Lego-Figuren zu ersinnen, mit einer speziellen Software am Computer zu planen und schließlich mit unzähligen Legosteinen zu realisieren.

Im folgenden Video gestatten uns die beiden LEGO-Profis einen Blick hinter die Kulissen des Entstehungsprozesses beeindruckender Plastikbauwerke teils immenser Ausmaße. Dabei demonstriert uns Robbie zunächst am Beispiel eines Drachen für den Ninjago-Themenbereich, wie das 3-D-Modell im Rechner in einzelnen Schichten zerlegt werden kann, um diese dann – Schicht für Schicht – nachzubauen. Im Team wohlgemerkt, da eine einzelne Person Robbies Schätzung nach fast einen Monat für die Fertigstellung bräuchte.

Bill ist indes eher der Mann für die Feinarbeit, für kleine aber effektvolle Details, wie zum Beispiel das gezeigte Mosaik in der Wand einer Modell-U-Bahn-Station. Und genau wie bei Robbie zuvor, ist auch ihm in jedem seiner Worte die herzerwärmende Begeisterung für das Medium LEGO anzumerken, die er sich von Kindesbeinen auf an bewahrt hat. Beneidenswert!