Das Schmieden von Klingen, ein ursprünglich recht pragmatisches Handwerk mit jahrhundertealter Tradition, erlebt dieser Tage ein kleines Revival. Diverse Fernseh- oder Internet-Formate dokumentieren Entwurf- und Bauprozess von Schwertern und Messern oder inszenieren die Schmiedekunst gar als Wettbewerb. Beim Publikum stets beliebt sind dabei die Nachbauten von Schwertern mit popkulturellem Hintergrund.

Ein gutes Beispiel dafür ist das gigantische Buster Schwert aus dem Rollenspiel-Klassiker „Final Fantasy 7“, dessen auf YouTube dokumentierter Bau einen gewissen Mike Craughwell als „Der Schwertmeister“ bekanntmachen sollte und Irish Mike in der Folge sogar eine gleichnamige TV-Show einbringen sollte. Allerdings war er nicht der Erste, der auf diese Idee kam.

Schon zwei Jahre zuvor hatte Tony Swatton, ebenfalls ein Meister der Schmiedekunst, das gleiche Schwert zum Finale der ersten Staffel seiner YouTube-Serie „Man at Arms“ gebaut. Ging es in der ersten Folge mit Jamie Lannisters Schwert aus „Game of Thrones“ noch recht bodenständig zu, widmete sich Swatton mit dem Nachbau von Oddjobs tödlichem Wurf-Hut aus „James Bond 007 – Goldfinger“ gleich darauf einer deutlich abgedrehteren Aufgabe, die mit dem Diamantschwert aus „Minecraft“ in Folge 8 sogar noch getoppt wurde.

Die Folge, die wir euch hier und heute beispielhaft präsentieren wollen, dreht sich aber um ein ganz besonderes Schwert. Nämlich dem ersten, welches viele von uns als solches überhaupt erst wahrgenommen haben und das fester Bestandteil unserer Kindheit war. Die Rede ist natürlich von He-Mans Zauberschwert aus „Masters of the Universe“!