Die Spionageaffäre der NSA zieht immer weitere Kreise. Nachdem bekannt wurde, dass mit Angela Merkel selbst das deutsche Staatsoberhaupt ausspioniert wurde, muss man sich die Frage stellen, wie sicher die eigenen Daten noch sind. Nachdem bereits Microsoft, Facebook und Co. einen hierzu passenden Prism-Transparenzbericht veröffentlicht haben, zieht Apple nun nach.

In diesem Bericht wird erläutert, wie viele Anfragen eine Regierung bezüglich verschiedener Personen an das Unternehmen geschickt hatte. Die meisten stammen dabei aus den USA. Hier wurden zwischen 1000 und 2000 Nutzerdaten verlangt. Weit abgeschlagen auf Platz 2 liegen die Briten mit insgesamt 127 Anfragen, gefolgt von Spanien mit 102. Deutschland belegt den vierten Platz mit 93 Anfragen.

Bei den verlangten Daten handelt es sich um verschiedene Nutzerangaben, aber auch private Inhalte. Unter anderem genießt eine Regierung bei einer erfolgreichen Vermittlung Einsicht in Fotos, E-Mails und Kreditkarten, so Apple. Laut dem amerikanischen Unternehmen wurden jedoch nur wenige User-Daten weitergeleitet, da insgesamt nicht viele Kundeninformationen gesammelt werden.

Dennoch gibt es einige Daten, die Apple weiterleiten kann. Dazu gehören unter anderem die Suchbegriffe der hauseigenen Karten-App, die gesuchten Begriffe via Siri oder die GPS-Daten des iPhones und iPads.

Foto: Copyright © 2013 Apple Inc.