Apple Computer – sowie Smartphones und Tablets – gelten im Gegensatz zu ihren Konkurrenten als weitaus sicherer. Umso lauter ist der Aufschrei, wenn sich doch einmal eine Sicherheitslücke in Apples Ökosystem auftut. So soll es laut Apple möglich sein, dass Daten trotz des SSL-Verfahrens, welches beispielsweise bei E-Mails zum Einsatz kommt, abgefangen werden können.

Für iPhone, iPad und iPod touch hat Apple bereits das Update auf die Version 7.0.6 veröffentlicht, die das Leck erfolgreich schließt. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass auch OS X, das Betriebssystem für Desktop- und Notebookcomputer von Apple, betroffen ist. Bisher ist noch kein Update erschienen, welches sich um die Probleme kümmert, aber Apples Programmierer arbeiten bereits mit Hochdruck daran, auch dieses Loch zu stopfen.

Das Gefährliche an der Lücke: E-Mails und sogar Bankdaten sind gefährdet, da diese nicht mehr verschlüsselt übermittelt werden können.

Quelle: Focus