Unter den automatischen Schusswaffen zählt die AK-47 zu den prominentesten Vertretern ihrer Art. Immerhin gilt das sowjetische Sturmgewehr „Awtomat Kalaschnikowa obrasza 1947“ als die erfolgreichste und meistverbreitete Kriegswaffe aller Zeiten und hat als solche mehr Leben auf dem Gewissen als jede bisher bekannte Massenvernichtungswaffe. Erfunden hat sie der Ingenieur und Namensgeber Michail Timofejewitsch Kalaschnikow.

Bereits mit 19 Jahren zur Roten Armee eingezogen, diente Kalaschnikow, mit Blick auf seine technische Ausbildung bei der Turkestan-Sibirischen-Eisenbahn, anfangs in der Fahrschule und der Instandhaltung. Später stieg er zum Panzerkommandanten auf, bis sein Panzer im Herbst 1941 in der Schlacht bei Brjansk in Brand geschossen wurde. Kalaschnikow landete schwer verwundet im Lazarett, wo er hörte, wie die Soldaten das Elend ihrer schlechten Bewaffnung beklagten.

Fest entschlossen, den technisch weit überlegenen Deutschen und ihrem „Sturmgewehr 44“ etwas entgegenzusetzen, entwarf er ein eigenes Modell, das nicht nur leicht herzustellen, sondern auch unter schwierigen Gelände- und Klimabedingungen robust und zuverlässig sein sollte. Allerdings wurde die AK nicht rechtzeitig fertig und erst 1947 zur Serienreife gebracht. Doch es sollte bekanntermaßen noch genug Kriege geben, um den Hunger dieser erschreckend effektiven Waffe zu stillen.

Aber wie funktioniert so eine AK-47 überhaupt? Das zu erklären, überlassen wir am besten dem folgenden Video, welches uns anhand detaillierter Animationen einen informativen Einblick ins Innere der Waffe gewährt.