Von Frankreich über den Ärmelkanal bis zu den weißen Klippen von Dover – das macht man mit einer Fähre schon mal, aber mithilfe eines selbst erfundenen Hoverboards ist das Ganze dann doch eine Ecke aufsehenerregender. Franky „Rocket Man“ Zapata hat genau das getan. Schon vor einiger Zeit erfand er ein „Flyboard“, das ihm enorme Geschwindigkeiten ermöglicht, nun hat er im zweiten Anlauf den Kanal überquert.

Der 40-jährige Militärreservist und Jetski-Profi aus Frankreich ersann das Flyboard bereits vor drei Jahren und erprobte es des Öfteren, was man in einigen spektakulären Onlinevideos sehen kann. Nun machte er den Flug – oder besser das Schweben – zwischen dem französischen Sangatte und dem englischen Dover und überwand eine Strecke von knapp 35 Kilometern mit seinem Eigenbau.

Als wäre das nicht beeindruckend genug, vollbrachte er es in gerade mal 20 Minuten

Unterbrochen wurde das Ganze nur durch einmal Nachtanken, was der Konstruktion des Flyboards geschuldet ist – denn die Maschine schluckt Kerosin, und davon nicht wenig. Momentane maximale Flugdauer: zehn Minuten. Zapata ist beständig damit beschäftigt, seine Erfindung zu verbessern. Das französische Militär machte über 1,3 Millionen Euro locker, um ihn und seine Firma „Z-Air“ dabei zu unterstützen.

Eignet sich die Erfindung doch nicht nur als enorm schnelles Kurzstrecken-Transportmittel – Spitzengeschwindigkeit 190 Stundenkilometer –, sondern auch als taktische Waffenplattform. Auch die USA sind höchst interessiert, bereits 2017 offenbarte der Franzose, dass er mit dem US-Militär an einer entsprechenden Variante arbeitet. Gegenüber der BBC sagte Franky Zapata nach seiner historischen Kanalüberquerung:

„Vor drei Jahren haben wir diese Maschine gebaut … Und jetzt schon den Kanal überquert, einfach irre. Ob das jetzt ein historisches Ereignis ist, oder nicht, kann ich nicht sagen, die Entscheidung liegt nicht bei mir, die Zeit wird es zeigen.“

Quelle: gizmodo.com