Jede Schulklasse hat ihren Klassenclown – und auch im Kampfsport gibt es Exzentriker und Sonderlinge, die gerne im Mittelpunkt stehen und andere lieber unterhalten, statt die Sache ernstzunehmen. So jemand könnte auch Johnathan Ivey sein, der bei den Mixed Martial Arts so etwas wie eine ähnliche Funktion einnimmt. Bei einem Kampf reizte er seinen Kontrahenten etwa durch die Kranich-Haltung aus „Karate Kid“ – und bekam prompt die Quittung.

Nicht, dass ihn das jucken würde, denn Johnathan Ivey ist bekannt für seine exzentrischen Auftritte, seit er den Wrestling-Move „People’s Elbow“ von Dwayne „The Rock“ Johnson am Schwergewichtler Joe Nameth vollführte. Auch betrat er, seit er durch diese Aktion zu einer Art sportlichen Internet-Legende wurde, den Ring schon des Öfteren in bizarren und exzentrischen Verkleidungen – etwa in Gestalt von Horror- oder Slasher-Film-Gestalten wie Freddie Krueger oder Jason.

Dabei ist der Mann keineswegs nur ein Clown, sondern ein ernstzunehmender MMA-Fighter, der mehr als 80 professionelle Kämpfe hinter sich hat – 32 davon konnte „Big John“ für sich entscheiden. Der 42-jährige, alleinerziehende Vater betreibt diese Späße allerdings nicht nur zum Vergnügen – in einem Interview mit „bleacherreport“ offenbarte Johnathan Ivey, dass seine Tochter seine ganze Welt ist.

Sie sei seine Tag-Team-Partnerin – und er versuche, seinen Zukunftsängsten um das Wohl seiner Tochter durch seine exzentrischen Auftritte und sehr wohl ernstgenommenen Kämpfe ein Schnippchen zu schlagen. In seinem Kampf gegen den Japaner Hikaru Saku führte „Big Johns“ Kranich-Haltung aber direkt zu einer drastischen Niederlage. Das könnt ihr euch ab Minute 2.09 zu Gemüte führen.