Sport. Kaum ein anderes Thema sorgt unter Männer allerorten für so viele Emotionen oder wird heißer diskutiert. Beim Sport, egal, ob nun packender Mannschaftssport oder Leichtathletik, sind immer Gefühle im Spiel. Es hat schon also durchaus seine Gründe, warum der neuseeländische Haka bei vielen Mannschaftssportarten mehr und mehr Bedeutung erlangt. Denn auch der traditionelle Ritualtanz der neuseeländischen Maori drückt pure Emotion aus.

Der Haka, was laut Wikipedia so viel bedeutet wie „Tanz“ oder „Lied mit Tanz“, wird heutzutage gerne als reiner Kriegstanz bezeichnet, soll aber laut Artikel noch viel mehr sein. So betrachten die Maori den Tanz eher als Symphonie, bei der sich sämtliche Körperteile und Gliedmaßen, Mienen- und Gestenspiel sowie insbesondere der Einsatz der Zunge vereinigen, um – je nach Haka-Art – ein bestimmtes Gefühl zu vermitteln.

So eben auch das der Einschüchterung eines Gegners, wenn der Haka in Kriegszeiten zum Einsatz kam. Diese Version dürfte es dann auch sein, die man uns bei Mannschaftssportarten präsentiert: pure Aggression und Power, gebannt in einen Tanz – genau die Variante, die viele von uns aus dem Rugby kennen. Doch der traditionelle Tanz der Maori hat es vom Exklusiv-Einsatz für Rugby-Teams hin zum packenden, aufputschenden Anheizer Nr. 1 für viele sportliche Konfrontationen geschafft – dieses Video zeigt eine Auswahl.