Ihr meint, dass Rocky bereits ein Exempel für Siegeswillen sei? Dann schaut euch einmal die Willenskraft der kenianischen Marathonläuferin Hyvon Ngetich an. Zu erschöpft, um stehend ins Ziel zu gelangen, kriecht die Athletin auf allen Vieren die letzten Meter zum Ende beim Marathon in Austin, Texas.

Nachdem sie einen Großteil des Rennens geführt hatte, brach sie auf den letzten Metern physisch zusammen. Doch trotz der Erschöpfung kriecht sie weiter. Sie scheuert sich die Knie auf, sie sabbert keuchend aus dem Mund, aber dennoch verliert sie ihr Ziel nicht aus den Augen. Und das Famose: Der Einsatz wird belohnt. Sie kommt insgesamt als Dritte ins Ziel. John Conley, Leiter des Rennens, lobte den außerordentlichen Einsatz der Läuferin und versprach ihr einen Bonus auf das Preisgeld, sodass sie dieselbe Summe erhält wie die Zweitplatzierte.

Auch wenn der Sieg nicht mehr zum Greifen nah ist, Einsatz lohnt sich also doch.