Ihr seid der Meinung, dass Seilspringen eine extrem uncoole Sportart ist, die nur Mädchen auf dem Schulhof betreiben? Na, dann wollen wir mal sehen, wie ihr das einem Boxer ins Gesicht sagt, der diese Übung täglich nutzt, um seine Beinarbeit zu verbessern. Und wir finden jetzt nicht, dass es bei Rocky zum Beispiel irgendwie weibisch ausgesehen hätte. Ganz im Gegenteil.

    
Natürlich ist Seilspringen an sich erst einmal im wahrsten Sinne des Wortes ein Kinderspiel. Doch was viele nicht wissen ist, dass sich daraus mittlerweile tatsächlich eine Wettkampfsportart entwickelt hat, deren Anspruch dann doch ein wenig dem Rumgehüpfe auf den Schulhof entwachsen ist.

Auch hierzulande unter dem englischen Begriff „Rope Skipping“ bekannt, lässt sich der Seilspringsport grob in drei Kategorien einteilen: Einzelspringen, „Wheel“ und „Double Dutch“.

Bei Ersterem hat jeder Springer ein einzelnes Seil und vollführt damit neben dem beidbeinigen Springen und dem Laufschritt diverse Tricksprünge. Beim „Wheel“ bilden mehrere Springer eine Kette und geben dazu je einen Griff ihres Seils an den linken und rechten Nachbarn weiter. Und was genau man unter „Double Dutch“ (zu Deutsch „Kauderwelsch“) versteht, davon könnt ihr euch im folgenden Video selber ein Bild machen.