Fragte man einen Fußball-Fan, ob sich sein Sport noch weiter verbessern ließe, wenn es um Fragen der Spannung geht, wäre die Antwort in den meisten Fällen wohl: „Hier und da sicher, aber alles in allem bin ich zufrieden.“ Fragte man jemanden, der mit Fußball absolut nichts anfangen kann, würde der wohl die mangelnde „Action“, das fehlende Tempo bemängeln. Für solche Menschen gibt es „Motoball“.

Das klingt wie ein Videospiel, ist aber keines: Es soll sich ähnlich spielen wie der Sport ums runde Leder, nur dass es auf einem Untergrund aus Beton oder Asphalt durchgezogen wird. Was in der Natur der Sache liegt, denn Motoball spielt man mit Motorrädern. Mit Dirtbikes mit 250 ccm, um genau zu sein. Das sorgt für deutlich erhöhte Mobilität und Geschwindigkeit auf dem Feld – und höhere Torkadenzen.

Momentan mag dieser Fußball hoch zu Stahlross noch wie ein Nischensport wirken, doch es gibt bereits offizielle Clubs und eigene Ligen – etwa in Frankreich, wo bereits 13 Clubs in der Liga „FFM“ spielen. Auch in Weißrussland und hierzulande bei uns erfreut sich dieser actionreiche Sport zunehmender Beliebtheit. Praktisch dabei: Man benötigt keine Stadien, um ein Turnier auszufechten, – große Parkplätze sind ideale Austragungsstätten.

Quelle: jalopnik.com