Für eine tolle Figur gehen viele Menschen ins Fitnessstudio – wer keine Lust hat, sich beim Muskeltraining im Kraftraum zu stählen, schwört dabei auf verschiedene Geräte. Tatsächlich aber gibt es Trainingsgeräte, deren Nutzen längst nicht so groß ist, wie gemeinhin angenommen. Ein Lifestyle-Magazin hat sich sämtliche Geräte im Fitnesscenter einmal genauer angeschaut und eine Top 5 der Maschinen ermittelt, die man sich wohl getrost sparen darf. Absolute Windbeutel, auf denen man sich demnach noch so sehr abrackern kann, ohne dass es fruchtet. Diese „Worst 5“ findet ihr im Folgenden kurz zusammengefasst:

Arm-Ergometer

Im Prinzip ein Kurbel-Fahrrad, mit dem man den Oberkörper bearbeitet. Beim Sitzen an der Maschine trimmt man zwar die Oberkörpermuskulatur, soll dabei aber weniger Kalorien verbrennen, als dies bei jeder anderen Übung der Fall ist. Für ein effektives Training sollte man möglichst viele Muskelgruppen ansteuern, wenn es um Kalorienverbrennung geht – hier ist das nicht der Fall.

Stepper

Auf Platz 4 finden wir ein Gerät, auf das in den 80ern noch jeder geschworen hat: den Stepper. Sein komplett unnatürliches Bewegungsmuster, gepaart mit dem ziemlich eingeschränkten Bewegungsumfang, macht ihn nicht zum Mittel der Wahl. Wer seinen Puls auf solche Weise in Gang bringen will, sollte lieber normale Treppen verwenden.

Fahrrad

Die zweifelhafte Bronze geht in diesem Fall an das Radfahren auf dem „Heimtrainer“ – aber nicht, weil es nichts brächte, sondern weil vor allem Menschen, die im Büro oder in sitzender Tätigkeit arbeiten, auch auf dieser Maschine die gleiche, falsche Haltung einnehmen. Das schadet dem Rücken und dem Nacken. Zudem lenken sich die meisten beim Anschauen irgendwelcher TV-Formate vom Sport ab und haben auf diese Weise so gut wie keinen Trainingseffekt.

Cross-Trainer

Auf Platz zwei findet sich der allseits beliebte Crosstrainer. Wie der Stepper hat auch dieser nur einen sehr unnatürlichen Bewegungsablauf und lädt zudem zum Faulenzen ein. Statt seine Benutzer an ihre Grenzen zu führen, wie es etwa das Laufband täte, bewegt man sich demnach auf dem Crosstrainer einfach in gemütlichem Tempo ein bisschen. Zu mehr als zum Warmmachen soll er daher nicht taugen.

Liege-Rad

Negativ-Gold geht an das Liegerad. Bis auf ein wenig Schenkel-Bewegung durch die Beine ist es wohl das reinste Vergnügen, auf dem bequemen Polsterstuhl der Maschine zu sitzen – schweißtreibender Sport sieht anders aus. Zudem wird eine Menge Kraft durch die ineffektive Position verschwendet.

Quelle: instyle.de