Man hört und liest derartige Warnungen zwar immer wieder, und am Ende ist alles nur halb so wild, aber wir müssen an dieser Stelle darauf bestehen, dass das folgenden Video nichts für zarte Gemüter ist. Es zeigt eine ganze Reihe übler Unfälle im Zusammenhang mit einem Sport, für den nur die wenigsten Menschen gebaut sind: das Gewichtheben. Stellt euch also auf unnatürlich verdrehte Gliedmaßen und gebrochene Knochen ein! Und wie ihr sehen werdet, trifft es dabei nicht nur Laien im Fitnessstudio, sondern durchaus auch trainierte Vollprofis, die es mit ihrem Können bis zur Olympiade geschafft haben.

Da das Video ansonsten für sich spricht, hier ein kleiner Exkurs für Interessierte:

Beim Gewichtheben als Disziplin handelt es sich um eine schwerathletische Sportart, bei der eine Langhantel durch Reißen oder Stoßen zur sogenannten Hochstrecke gebracht, sprich mit ausgestreckten Armen über den Kopf gestemmt wird. Bei Ersterem geschieht dies in einer einzigen Bewegung mit ausgestreckten und senkrecht stehenden Armen, entweder mit einem Ausfallschritt oder dem Beugen beider Beine.

Das Stoßen wiederum besteht aus zwei Teilabläufen: Dem Umsetzen und dem Ausstoßen. Ähnlich wie beim Reißen wird die auf dem Boden liegende Hantel zunächst einmal mit den Handflächen nach unten gefasst und in einem einzigen Bewegungsablauf vom Boden zu den Schultern gebracht, ebenfalls mittels Ausfallschritt oder Hocke. Befindet sich die Hantel dann auf den Schlüsselbeinen, der Brust oder den vollständig gebeugten Armen, kann der Sportler in dieser Position verharren und sich auf Schritt Zwei vorbereiten.

Das Ausstoßen hat dann in einer einzigen pausenlosen Aufwärtsbewegung bis zu den durchgestreckten Armen zu erfolgen, woraufhin die Grundstellung mit gestreckten Armen und Beinen eingenommen werden und bis zum Signal des Kampfrichters gewartet werden muss, welches erst dann erfolgt, wenn der Heber absolut bewegungslos ist.

Was neben der richtigen Technik beim Gewichtheben aber vor allem zählt, sind Schnelligkeit, Kraft, Koordination und Beweglichkeit. Und natürlich, dass nichts schiefgeht. Denn wenn man sich bei diesem Sport verletzt, dann richtig!