Dem Klischee nach sind Sportler nicht besonders helle, während kluge Köpfe mit Sport nichts anfangen können. Das ist empirisch erwiesen. So war es, und so wird es immer sein? Falsch!

Ein seriöser Haufen Kittelträger verkündete auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, dass sportliche Betätigung sowohl das Denkvermögen begünstige als auch die Wahrscheinlichkeit senke, an Alzheimer zu erkranken oder einen Schlaganfall zu erleiden.

Der Effekt der gesteigerten Geisteskraft wird darauf zurückgeführt, dass eine erhöhte Durchblutung der Gefäße, als Folge verstärkter Herzleistung, auch dem Hirn zugutekommt - dieses wird so besser mit Nährstoffen versorgt. Studien haben ergeben, dass kurze Sporteinlagen (bis zu einer Stunde) dabei helfen, Informationen besser zu speichern, während längerfristige Betätigung die dauerhafte Merkfähigkeit eminent verbessert. Das Alzheimer-Risiko ließe sich so gar um satte 37 Prozent senken.

Leider reicht es nicht aus, kurz mal Treppen zu steigen oder zu Fuß zur U-Bahn zu latschen: mit "Sport" ist schon Schwitzen gemeint. Und nein, stundenlang Tennis und Golf in GTA 5 zu spielen, gilt auch nicht!

Na ja, Studie hin oder her ... die Bundesliga fällt da scheinbar aus dem Raster. Aussagen wie „Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!“ oder „Wir dürfen den Sand nicht in den Kopf stecken." klingen nicht so wirklich nach potenziellem Nobelpreisträger.