Konkurrenz für DAZN: Neuer Sport-Streaming-Dienst startet in Deutschland – Der wachsende Markt der Sport-Streamingdienste wird mit dem Anbieter „Dyn“ demnächst um einen Mitbewerber reicher. In knapp einen Monat ist es soweit und inzwischen sind auch die Modalitäten für die Kunden bekannt gegeben würden.

Wie es heißt, soll der monatliche Beitrag im Falle eines Jahresabonnements 12,50 Euro betragen. Wer ein monatlich kündbares Abo wählt, zahlt hingegen 14,50 Euro. Im Vorfeld der Markteinführung können frühe Vögel und Schnäppchenjäger bis zum 31. Juli aber auch noch ein Jahresabo für 126 Euro abgreifen, was einem monatlichen Beitrag von 10,50 Euro entspricht.

Im Rahmen einer Online-Medienrunde erklärte Dyn-Gründer und Mitgesellschafter Christian Seifert am Donnerstag: „Wir hätten den Preis höher ansetzen können. Machen wir aber zurzeit nicht. Wir haben auch gesagt, das ist kein Einführungsangebot. Und sagen in einem Jahr: ‚Ätsch‘.“

Dyn wird bewusst ohne Fußball auskommen, und den Kunden stattdessen ein Programm rund um die Sportarten Basketball, Handball, Volleyball, Tischtennis und Hockey anbieten.

Dem Anbieter zufolge sollen pro Jahr mehr als 2.000 Spiele live übertragen werden, darunter Spiele aus neun Bundesligen und Europapokal-Wettbewerben wie etwa die Champions League und European League im Bereich des Handballs sowie der Champions League im Basketball.

Losgehen soll es am 23. August mit einer ersten Live-Übertragung des Handball-Supercups in Düsseldorf, bei dem der deutsche Meister THW Kiel auf den Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen trifft. Empfangbar ist Dyn via Computer, internetfähiges Fernsehen und Handy, hinzu kommt eine Kooperation mit MagentaTV der Telekom.

Feiner Zug: Zehn Prozent der Erlöse, die bei Dyn durch Abos generiert werden, sollen zwecks Nachwuchsförderung an die nationalen Ligen der Sportarten fließen.

Quelle: chip.de