Detroit Red Wings-Coach Mike Babcock hatte eigentlich keinen Grund seine Mannschaft beim Spiel gegen die Toronto Maple Leafs zu loben. Mit 3:2 gewannen die Kanadier gegen die Detroit Red Wings im offenen Michigan-Stadium. Die spektakuläre Atmosphäre tat jedoch ihr übriges.

"Ich habe meinen Spielern gesagt, dass sie stolz sein können. Seid dankbar für die Erfahrung, und erinnert euch immer an dieses fantastische Spiel." Eine Rekordbesucherzahl von 105.491 Zuschauern wurde an diesem Tag erreicht, während es dicke Schneeflocken auf das Eis schneite. Mehrfach musste das Spiel unterbrochen werden, um das Eis vom Schnee zu befreien.

Tyler Bozak schaffte den entscheidenden Treffer bei 13 Grad Celsius minus im Pentaltyschießen. Dabei fing die Partie mit einem torlosen Anfangsdrittel eher unspektakulär an. Kurz darauf erzielte jedoch Daniel Alfredsson für Detroit das erste Tor. Kurz vor dem Sirenenschrillen glich James van Riemsdyk für die Maple Leafs aus – 1:1. In der 45. Minute traf Dion Phaneuf zum 2:1 und fünf Minuten vor Schluss glichen die Kanadier in Form von Justin Abdelkader zum 2:2 aus. In der Verlängerungen wollten keine Tore mehr so recht fallen.

Quelle: welt.de