Floyd Mayweather hatte Conor McGregor im vergangenen August im Boxring bezwungen, doch nun werden Spekulationen immer lauter, nach denen es einen Rückkampf geben wird. Diesmal soll der Kampf der Titanen allerdings ein MMA-Match werden – im Käfig, wenn man den sich verdichtenden Gerüchten um einen Rückkampf Glauben schenken darf.

Dass ein Rückkampf eine lukrative Sache für Teilnehmer und Veranstalter würde, versteht sich: Allein der ursprüngliche Bout der beiden Fighter im August hatte 4,3 Millionen Pay-Per-View-Tickets zu 100 Dollar das Stück verkauft – Mayweather zeigte sich erst kürzlich bei Instagram auf einem Foto, in dem er einen 100-Millionen-Dollar-Scheck in Händen hielt. Sein Honorar für den Kampf. MMA-Champion McGregor soll ebenfalls satt abgesahnt haben: Von 50 Millionen Dollar ist die Rede. Ein Rückkampf dürfte bei solchen Unsummen und Rekord-Quoten nur eine Frage der Zeit sein, auch wenn Floyd Mayweather sich nach dem Kampf aus dem Boxsport zurückgezogen hat.

Doch wie steht es um seine Teilnahme an einem MMA-Spektakel? Es heißt, hinter den Kulissen sei der zweite Fight bereits in Planung – und er würde dort stattfinden, wo McGregor quasi zu Hause ist: im Octagon. In einer Radiosendung bei „talkSport“ berichtete der britische Box-Experte Gareth A. Davies, der unter anderem für den „Telegraph“ sowie das bekannte britische Boxmagazin „The Ring“ tätig ist und damit als verlässliche Quelle angesehen werden kann, deren Meinung weltweites Gehör findet: „Ich höre, dass es bei den Mayweathers eine Menge Gespräche über einen MMA-Fight gegen McGregor gibt.“

UFC-Champion sagt: „Mayweather hat keine Chance“

Weiter führte Davies aus: „McGregor hatte keine Chance im Boxkampf gegen Mayweather. Die Leute werden einschalten, um zu sehen, wie McGregor ihn im Oktagon stoppt – und es würde Mayweathers Box-Rekord nicht zerstören.“ Der Box-Experte ist absolut davon überzeugt, dass es zu einem Rückkampf kommen wird – und dass dieser dieses Mal nach MMA-Regeln ausgefochten werden wird: „Es wird passieren und es wird wieder ein Drei-, Vier-, Fünfhundert-Millionen-Kampf werden.“ Auch seitens der beiden Fighter verdichten sich die Hinweise, beide hatten auf ihren Instagram-Konten die Gerüchteküche kräftig angeheizt.

So hatte sich Mayweather zweimal in einem MMA-Käfig gezeigt, einmal unter Zuhilfenahme eines Wettanbieters/Werbepartners. In dem Video sieht man, wie sich Mayweather die Hände reibt und dann folgende Frage stellt: „2018. Floyd 'Money' Mayweather. MMA. Wie stehen die Quoten?“ Auch McGregor postete erst am vergangenen Dienstag ein Foto von sich, dass ihn vor einer Aufnahme der beiden Box-Legenden Ali und Frazier zeigt. McGregors Kommentar zu dem Bild: „Zwei kämpfende Legenden, die die Kampfsport-Fans weltweit mit einer der größten Rivalitäten aller Zeiten segneten. Drei unglaubliche Kämpfe änderten das Leben beider Männer. Ihre Rivalität überdauert die Zeit. Fantastisch!“

Könnte es nach dem Rückkampf sogar noch zu einem dritten Fight kommen? Doch wer würde zunächst den Rückkampf für sich entscheiden? Diesmal wäre wohl McGregor im Octagon der Favorit für viele. Auch sein UFC-Kollege, der frühere Mittelgewichts-Champ Michael Bisping klang in seinem Podcast überzeugt, dass McGregor solch einen Kampf eindeutig gewinnen würde: „McGregor würde Mayweather in einem MMA-Kampf zerstören, wie es noch niemand zuvor erlebt hat. Man bekommt ihn auf den Boden, überwindet seine Deckung und verpasst seinem Gesicht ein paar Ellbogen. Das dauert ungefähr 35 Sekunden!“ 

Wir dürfen gespannt sein, ob es dazu kommt…

Quelle: sport1.de