Ob einem das als Mann nun gefallen mag, oder nicht: Auch Frauen betreiben (extreme) Sportarten – und viele von ihnen geben alles, um sich zu beweisen. Oftmals härter als ihre männlichen Pendants. Das Beispiel dieser UFC-MMA-Kämpferin schießt aber den Vogel ab: Die Dame bracht sich während eines Kampfes den Arm, bestritt aber dennoch noch zwei Runden mit ihrer Unterarmfraktur. Härter geht es echt nicht mehr! Das Video zeigt den Kampf, bei dem sich die Verletzung ereignete. 

Paige Van Zandt heißt die junge Dame, die in der „Strawweight“-Klasse der UFC kämpft. Bei der Fight Night 124 stieg sie gegen Jessica-Rose Clark in das Octagon. Doch während des Kampfes geschah es: Bei einer Rückhand aus der Drehung brach sich Van Zandt den Unterarm. In der Video-Zusammenfassung weiter unten findet ihr diesen Moment bei exakt Sekunde 24. Der ploppende Laut, der deutlich zu hören ist, ist die brechende Speiche Van Zandts. Zwei Runden später konnte Clark daher auch den Kampf für sich entscheiden.

Dennoch: Uns sind nicht viele Menschen bekannt, die sich mit einem gebrochenen Arm noch voller Adrenalin und Kampfgeist so lange auf den Beinen halten, geschweige denn einen MMA-Fight durchziehen können. Respekt. Später schrieb Van Zandt auf Instagram: „Tja … Hab mir in der ersten Runde den Arm gebrochen! Ich konnte den Kampf zwar zu Ende bringen, aber wie ihr sehen konntet, hatte ich arge Probleme mit meiner Rechten. […] Aber ich komme zurück, besser und stärker denn je. Das gehört beim Kämpfen halt dazu. Gott hatte andere Pläne für mich. Verdammte Rückhand aus der Drehung.“

Apropos andere Pläne: Sollte es mit der Karriere der jungen Dame in der UFC mal vorbei sein, hat sie bereits ein Ziel: „Ich liebe die WWE. Ich bin mir sicher, ich wäre eine tolle WWE-Diva. Wer weiß, ob sich eine solche Gelegenheit nicht mal ergibt?“ Den nötigen Kampfgeist dafür hat Paige Van Zandt ja definitiv.

Quelle: unilad.co.uk