Erinnert ihr euch, was ihr mit 11 Jahren so gemacht habt? Wir schießen ins Blaue: Nur die wenigsten von euch haben in dem Alter Mixed Martial Arts und Vollkontakt trainiert. Im Gegensatz zu Christian Vodenksi: Der wird von vielen als größtes deutsches MMA-Talent gefeiert. Etliche namhafte Trophäen zieren seine heimischen Regale. Doch damit soll noch lange nicht Schluss sein, Vodenski trainiert vor allem für den zukünftigen Erfolg.

In Frankfurt arbeitet Vodenski hart an sich, stets sein Ziel vor Augen: Er sieht seine Zukunft im professionellen MMA-Sport. Alles deutet darauf hin, dass dieser Traum wahrwerden wird. Der Elfjährige aus Offenbach begnügt sich nicht wie andere Kampfsportler in seinem Alter mit nur einem Stil: „Ich mache Kickboxen, Ringen, Jiu-Jitsu, Kickboxen, Grappling und Taekwondo.“

Kinderärzte nicht überzeugt

Man spricht nicht grundlos von „Mixed Martial Arts“ – Vodenski lernt mittlerweile, die besten und effektivsten Maßnahmen aus all diesen Stilen und weitere Techniken zu vereinen. Unfassbare 50 Titel hat er in diesem Alter schon unter dem Gürtel, ist Europameister sowie fünfmaliger Deutscher Meister im Kickboxen – in Europa ist er der beste Grappling-Athlet. Doch angetan hat es ihm vor allem MMA, sein großes Vorbild: Conor McGregor. 

Eine Liebe zu einem Sport, der hierzulande nicht auf viel Verständnis stößt, gilt er doch als „zu brutal“, Übertragungen laufen nicht im deutschen Fernsehen. Doch entsprechende Live-Events können nicht über mangelnde Zuschauerzahlen klagen. Christian Vodenskis Kinderärzte halten hingegen nichts von der Leidenschaft des Jungen für Mixed Martial Arts.

Christian Vodenski kann den schlechten Ruf seines Sports nicht nachvollziehen, seine schlimmste Verletzung jemals sei ein blaues Auge gewesen: „Beim Fußball ist die Gefahr viel höher, sich ein Bein zu brechen“, befindet der junge Top-Athlet.

Quelle: hessenschau.de