Höllenritt durchs Gebirge: Siegesfahrt des 2021er Mountain of Hell – Selbst unter den härteren Disziplinen und wahren Extremsportarten gibt es sie: Wettbewerbe, bei denen einem als außenstehendem Laien die Haare zu Berge stehen. Die Vorstellung, bei so etwas mitzumachen, fasziniert – doch erfordern solche besonderen Disziplinen auch besondere Fähigkeiten und verlangen den Teilnehmern alles ab. Was dem Triathlon sein Ironman, ist dem Mountainbiker der „Mountain of Hell“.

Der wird als eines der härtesten, wenn nicht als das härteste Downhill-Mountainbike-Rennen der Welt bezeichnet. Der sinngemäß übersetzte Name „Höllenberg“/„Berg der Hölle“ kommt nicht von ungefähr – donnern die Teilnehmer doch mit bis zu 100 Sachen durch eine mörderisch-herausfordernde alpine Landschaft.

Wörtlich gemeint:

Denn neben dem Gefälle, üblich bei Downhill-Disziplinen, kommen hier noch schroffe Felsen, Abgründe jenseits jeder Komfortzone und konstant unsicherer Untergrund hinzu. Von dem Schnee in den höheren Lagen ganz zu schweigen. Man sollte nicht meinen, dass ein solches Rennen ein großes Teilnehmerfeld anlockt. Ein Irrtum: 2021 waren beim „Mountain of Hell“ ganze 600 Fahrer dabei.

Einer von ihnen: Kilian Bron, der diesen extremen Wettbewerb nicht nur bereits seit Jahren mitfährt, sondern auch mehrfach in Folge gewann – sein Sieg 2021 markiert dabei Sieg Nummer drei. Er lieferte sich ein knallhartes Finish gegen seinen Konkurrenten Baptiste Gaillot. Den kompletten Lauf des Finales könnt ihr im Video erleben – und hautnah sehen und hören, was für eine Belastung für Mensch und Rad dieses Rennen darstellt.