DAZN Preis-Streit: Kunden sollen Geld zurückkriegen – Aktuell gibt es gewaltig Ärger rund um die teils massiven Preiserhöhungen für Neu- oder Bestandskunden beim beliebten Streaming-Dienst DAZN. Genauer gesagt schaltet sich in den großen Preis-Zoff der Bundesverband der Verbraucherzentrale (vzbz) ein.

Der Verbraucherschutz arbeitet dabei nun an einer sogenannten Musterfeststellungsklage, die gegen die Preiserhöhung von DAZN vorgehen soll. Im letzten Jahr zog der Streaming-Dienst am 1. Februar 2022 erst für alle Neukunden die Preise an, die seither für ein monatlich kündbares Abo 29,99 Euro (zuvor 14,99 Euro) zahlen müssen und für ein Jahresabo sogar ganze 274,99 Euro (zuvor 149,99 Euro).

Preiserhöhung rechtswidrig

Das bedeute damals eine Preissteigerung von satten 83 Prozent für das Jahresabo und sogar ganze 100 Prozent mehr für ein Monatsabo. Anfang August letzten Jahres waren auch alle Bestandskunden an der Reihe, die dann ebenfalls dieselben Preise zahlen müssen wie alle Neukunden. Derzeit zahlt man als Neukunde für ein Monatsabo übrigens 39,99 Euro.

Der Verbraucherschutz reibt sich derweil an einer Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die er für intransparent und nicht durchschaubar hält. Im Detail geht es dem Verbraucherschutz um all jene Bestandskunden, die zum Zeitpunkt der Preisanpassungen bereits DAZN-Kunden waren. Denn für all jene sei die Preiserhöhung rechtswidrig.

Mithilfe der eingangs erwähnten Sammelklage will der Verbraucherschutz nun die zu viel gezahlten Gebühren für alle betroffenen Bestandskunden zurückfordern. Sollte der Verbraucherschutz am Ende Recht bekommen, könnte das überaus kostspielig für DAZN werden.

Quelle: bild.de