Athlet wollte nicht abbrechen: Gesicht bei Ohrfeigen-Meisterschaft deformiert – Es ist ein knallharter Sport, der immer wieder durch die sozialen Medien geistert: Meisterschaften im gegenseitigen Austeilen und Einstecken von Ohrfeigen, Maulschellen oder Wirsingmassagen. Wie auch immer man es nennen will. Wer zuerst zu Boden geht oder ohnmächtig wird, wer vor einem Schlag zusammenzuckt, kann verlieren. Für die Teilnehmer ist es ein knallharter, ernstzunehmender Wettkampf. Wie ernst, das zeigt das Beispiel dieses Athleten.

Am 16. Januar 2023 fand die „RXF Slap Fighting Championship“ statt. Dem Sieger winkten 5.000 Euro Preisgeld und ein goldener Meistergürtel. Die Regeln dieser Sportart haben wir zu Beginn etwas ironisch, aber durchaus treffend erklärt: Wer zuerst aufgibt und nicht mehr kann, verliert. K.o. gehen darf man nicht, und wenn man die buchstäbliche Klatsche eingesteckt hat, ist man dran mit Austeilen.

Wer mitmischen will, muss aushalten können:

So wie der Leichtathlet Comsa Sorin. Der steckte im Wettkampf so viel ein, dass sein Gesicht am Ende deformiert war wie nach zehn Runden im Ring. Sorin gewann die RXF Slap Fighting Championship. Doch dafür musste er fast eine halbe Stunde lang Schläge kassieren. Das Video zeigt seine Qualen während des Wettkampfs. Sein Gesicht schwoll bereits nach 20 Minuten an, doch der Sportler ertrug die Tortur und bezwang seinen Gegner.

Mit seiner letzten Kelle brachte Sorin seinen Kontrahenten dazu, das Handtuch zu werfen. Kein Wunder, dass die Zuschauer begeistert waren und in den sozialen Medien entsprechend kommentierten. Einer von ihnen: MMA-Legende Conor McGregor, der Sorins „absolut atemberaubende Technik“ lobte. Es gibt aber auch viele gegenteilige Meinungen im Netz, die sich um die Gesundheit der Athleten sorgen und die Frage aufwerfen, wie es jemandem mit solchen Kopfverletzungen im Rentenalter ergehen wird.

Andere sehen darin gar nicht erst einen Sport – oder erwägen nach dem Anschauen dieses Matches, selbst ins Ohrfeigen-Game einzusteigen.

Quelle: ladbible.com