Für rund 30 Millionen WhatsApp-Fans allein in Deutschland wird 2017 ein gutes Jahr, in dem der beliebte Messenger mit jeder Menge neuer Funktionen ausgestattet wird. Den Auftakt bildet ein Update für die iOS-Version, sodass man fortan auf dem iPhone seine Nachrichten im Voraus versenden kann, selbst wenn kein Internet zur Verfügung steht. Doch laut „Bild“-Informationen bildet diese Neuerung erst den Anfang.

Die Offline-Nutzung des „Senden“-Knopfes ist ein Feature, über das sich Android-Nutzer schon länger freuen dürfen. Doch auch iPhone-Besitzer kommen ab sofort in den Genuss des Features – statt eines ausgegrauten Senden-Buttons im Offline-Betrieb erwartet künftig auch die Apple-Jünger die Möglichkeit, Nachrichten im Voraus abzuschicken, quasi „auf Halde“. Sobald das Smartphone Zugang zum Netz erhält, gehen die WhatsApp-Botschaften raus.

Beta zeigt kommende Funktionen

Für Android wurde überdies für kurze Zeit eine Beta-Version von WhatsApp offenbart, in der kommende Neuerungen des Messengers für 2017 schon einmal schmackhaft gemacht wurden. Das von vielen Fans ersehnte Feature, bereits versendete Nachrichten wieder zurückzurufen, kurz „Revoke“ genannt, wurde dort bereits gezeigt. Dabei muss der Nutzer nur einen „Revoke“-Button rechts antippen und kann den unerwünschten Text zurückziehen – ein Segen für kurzentschlossene oder cholerische Menschen, die so böses Blut nach unbedachten Worten noch vermeiden können.
Laut Bild-Infos wird auch eine „Editieren“-Funktion kommen – das bedeutet, dass ihr in Zukunft wohl die Möglichkeit erhalten werdet, bereits gesendete Nachrichten im Nachhinein zu verändern. Es ist jedoch auch bekannt, dass dem Empfänger beide Optionen, sowohl veränderte als auch zurückgezogene Nachricht, deutlich angezeigt werden – anonym bleiben eure Eingriffe also nicht. Außerdem wird es wohl in Zukunft möglich sein, mit einem neuen Status-Bildschirm ein Bild statt eines kurzen Textes als euren Status zu setzen. Des Weiteren soll dieser neue Screen auch offenbaren, wie viele Nutzer euren Status betrachtet haben.

Quelle: bild.de