So ein Gang aufs Klo ist für viele eine entspannte Sache, die noch dazu Zeit und Ruhe lässt, der weiße Thron ist eine Festung der Einsamkeit etc. Viele nutzen die Zeit auf dem WC, lesen oder spielen mit dem Smartphone herum/surfen – doch genau in diesem Handy-Einsatz auf dem Stillen Örtchen liegen Gefahren, wie eine Studie nachweist: Viele der Geräte sind durch die „Toilettenfinger“ schwer mit Bakterien – und Schlimmerem verunreinigt. Schließlich lauern auch auf dem reinlichsten „Pott“ allerlei Keime und Verunreinigungen – und die übertragen sich von den Fingern auf das Smartphone …

Es ist so eine Binsenweisheit, dass man die Erdnüsse in Bars möglichst in Ruhe lassen sollte. Nicht, weil die Kneipe schlechte Hygienestandards hätte, oder dergleichen – es ist eher das Tun der anderen Gäste, dass hier Konsequenzen haben kann. Oder besser: Was sie nicht tun. Denn die Leute waschen sich nach dem Toilettengang notorisch nicht die Hände – und die Nüsse sind deswegen oftmals voller Keime. Die landen dann im Mund. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch die aktuelle Studie der Universität von Arizona – nur dass es dabei eben um das Smartphone geht.

Denn das nehmen die Menschen wie eingangs erwähnt mit auf die Toilette – doch dies birgt Gefahren, wie die Untersuchung nachweist: An neun von zehn unter die Lupe genommenen Handys befanden sich Unmengen von Krankheitserregern. Als wäre das noch nicht schlimm genug, war beinahe jedes sechste Gerät (16 Prozent) mit Fäkalienspuren kontaminiert. Darum raten die Studienverantwortlichen, beim nächsten Toilettengang den digitalen Alleskönner besser außen vor zu lassen …

Quelle: tag24.de