Jeder Mensch hat Angst vor der Krebsdiagnose. Doch wie er letztendlich selbst dazu beigetragen hat, weiß er manchmal gar nicht. Schon längere Mobilfunkgespräche in ländlichen Regionen können kleine Auswirkungen haben. Dies geht aus einer Studie der connect hervor, die aufklären möchte, wie gefährlich Smartphone-Strahlen tatsächlich sind.

Wichtig ist zunächst, dass Leute, die sich im Umkreis von Telefonierenden befinden, nicht belastet werden, da Smartphones nur sehr wenige Zentimeter strahlen. Warum ist also das Telefonieren in ländlichen Gegenden zu vermeiden? Ganz einfach, weil dort die Sendeleistung der Geräte erhöht wird und somit die Strahlung ansteigt. In gut ausgebauten Mobilfunkzellen zu telefonieren, ist daher weniger schädlich. Um weitere Strahlen zu vermeiden, sollte auf Freisprechanlage oder Headsets zurückgegriffen werden.

Ein ebenfalls großes Thema ist die Elektrosensibilität. Dabei behaupten Personen etwa, dass sie Kopfschmerzen durch anliegende Mobilfunkstrahlung bekommen oder sogar schlechter schlafen. In einem kontrollierten Experiment der ETH Zürich konnte diesen Personen jedoch keine Empfindlichkeit für elektromagnetische Felder nachgewiesen werden.

Interessant ist ebenfalls die Tatsache, dass Strahlung natürlich auch heilende Fähigkeiten haben kann, da diese zur Bildung von Vitamin D anregt und somit krebshemmend sein kann. Die Angst vor Mobilfunkstrahlung selbst ist vermutlich schlimmer als die eigentliche „elektromagnetische Belastung“. Haltet eure Gespräche einfach kurz oder telefoniert über ein Headset und lasst euer Gerät am besten beim Schlafen nicht direkt neben eurem Kopf liegen. Zu den strahlungsärmsten Smartphones gehören übrigens Geräte der Firmen Samsung, Huawei, Mobistel, LG, Acer und ZTE. Vom großen Cupertino-Handy iPhone keine Spur.