Sie gehören zum Internetzeitalter wie der Online-Einkauf und das Hintergrund-Update: Lästige Pop-ups. Die absurden Warnungen vor vermeintlichen Viren oder der Gewinn des angeblichen Audi A8 müllen bei Mobilgeräten oftmals das Display voll, sobald man im Handy-Browser eine Seite ansteuert. Doch woher kommt diese Werbung und vor allem: Wie wehrt man sich dagegen? Die findige Redaktion der Experten von „mimikama.at“ sowie die Verbraucherzentrale NRW kennen einige Tipps, die wir an dieser Stelle nur zu gerne teilen.

Oftmals stammen die lästigen Werbemechaniken von Werbenetzwerken, was bedeutet, dass nahezu jede Webseite, die mit einem Smartphone geöffnet wird, sie im Gepäck hat. Der Browser eures Handys speichert im Einsatz Cookies – dies erhöht die Wahrscheinlichkeit beträchtlich, dass man solche Werbung auf seinem Display vorfindet. Selbst gewisse installierte Apps sorgen dafür, dass man Pop-ups erhält. Riskant ist an den aufploppenden Werbebotschaften, dass diese des Öfteren Vertragsfallen darstellen oder Diensten unbewusst gestatten, Informationen an Dritte weiterzuleiten.

Man sollte also tunlichst davon absehen, irgendetwas anzutippen oder gar Informationen einzutragen. Stattdessen sollte man laut mimikama die „Drittanbietersperre“ aktivieren. Um den unerwünschten Pop-ups den Garaus zu machen, rät das Portal zur Löschung des Browser-Caches. Dabei soll man wie folgt vorgehen:

  • Smartphone-Einstellungen öffnen
  • Zum Menüpunkt “Anwendungen” (“Anwendungsmanager”, “Apps”, …)
  • Dort die Browser-App finden und tippen (Steht dort auch gerne als „Internet“, falls ihr keinen Dritt-Browser wie Firefox, Chrome o. ä. installiert habt.)
  • Unter „Speicher“ den Punkt „Cache leeren“ antippen
  • In den Einstellungen eurer Browser-App die Cookies löschen (diese findet ihr i. d. R. unter „Datenschutz“, „Persönliche Daten löschen“ etc.)
  • Nach Möglichkeit solltet ihr euren Browser so einstellen, dass er keine Cookies von Drittanbietern mehr akzeptiert und dass die Cookies nach jedem Beenden automatisch gelöscht werden

Ihr könnt alternativ, sollten diese Tipps nicht fruchten, Punkt eins bis drei wiederholen und unter „Speicher“ auf „Daten löschen“ tippen – dies geschieht aber auf eigenen Risiko, dabei werden all eure Einstellungen, Tabs und Formulardaten gelöscht, da die App in den Werkszustand versetzt wird. Sollten die Pop-ups nocht nicht fort sein, könnte es helfen, kürzlich installierte Apps zu deinstallieren.

Auch die Facebook-App kann eine Quelle von Pop-ups sein, da diese einen Browser enthält, der es erlaubt, in der App Timeline-Links zu öffnen. Dagegen kann man sich auf Android-Geräten wehren, für Apple-Nutzer gibt es hier noch kein Mittel:

  • Tippt rechts oben auf die drei Striche
  • Sucht nach dem Punkt „App-Einstellungen“ und tippt
  • Deaktiviert den Punkt „Links werden extern geöffnet“
  • Leert den Cache des Facebook-Browsers, indem ihr auf den Punkt „Browser-Daten auf deinem Handy löschen“ tippt

Als weiteren Schutz vor Pop-ups empfehlen sich laut dem Portal Ad-Blocker, obschon viele von diesen bereits von vielen Seiten gesperrt werden. Auch Antiviren-Software für Smartphones sei nützlich. Zudem solle man Apps möglichst nur in den offiziellen Stores (Google Play Store, App-Store von Apple) downloaden. Das Laden aus unbekannten Quellen ist bei Apple ohnehin nicht machbar, bei Android lässt es sich durch eine Einstellung sperren.

  • Navigiert dazu zu Einstellungen
  • Sucht den Punkt „Gerätesicherheit“ (oder dergleichen)
  • Entfernt den Haken bei „Unbekannten Quellen“ bzw. setzt den Schieberegler bei diesem Punkt auf „aus“

Danke an dieser Stelle an die Jungs und Mädels von mimikama.at für die Infos!

Quelle: mimikama.at