Smartphones sind ein schönes, aber auch teures Gut – was insbesondere kriminelle Langfinger wissen. Die Zahl der Handydiebstähle ist in Zeiten von Smartphones geradezu explodiert, insbesondere wenn es um Schmuckstücke wie iPhones oder das neueste Samsung-Flaggschiff geht.

Aus diesem Grund hat Apple bereits im Vorjahr durch die Einführung von iOS 7 und der überarbeiteten Version von „Mein iPhone suchen“ dafür gesorgt, dass Geräte aus der Ferne gelöscht oder gesperrt werden können. Vielmehr sogar: Findet jemand das Gerät, kann er sich ohne die zugewiesene ID und das Passwort keinen Zugang zum Gerät verschaffen; das Gerät ist demnach wertvoller, aber nutzloser Metallschrott.

Nun springen auch Microsoft und Google auf den Diebstahlschutzzug auf und gaben am Donnerstag bekannt, dass in ihre kommenden Betriebssystemversionen ein solcher „Notausschalter“ ebenfalls integriert sein wird. Dies hat jedoch weniger mit Apple zu tun, als mit einer Einigung, welche im April 2014 zwischen Mobilfunkanbietern und Smartphone-Herstellern getroffen wurde.

Dieser Notausschalter soll ein einheitliches System bieten – also anders als jenes, welches derzeit bei Apple zum Einsatz kommt – um Daten zu löschen und das Gerät zu sperren. Zunächst soll das System in den USA Einzug halten. Wann andere Kontinente und Länder an der Reihe sind, ist unbekannt. Interessant: Hersteller LG und Sony zeigten sich nicht einverstanden, könnten jedoch aufgrund der Tatsache, dass die Geräte mit Android laufen, dank Google ebenfalls mit im Boot sitzen.

Quelle: T-Online